Mittwoch, 17. September 2014
Bayer will mehr Geld in die Agrochemie-Forschung stecken
Frankfurt (Reuters)
Bayer CropScience will künftig intensiver nach neuen Pflanzenschutzmitteln und Saatgutsorten forschen und dafür rund eine Milliarde Euro pro Jahr ausgeben.
"Wir sind trotz zunehmender Schwankungen vom langfristigen Wachstumspotenzial der Agrarmärkte überzeugt", sagte Condon am Mittwoch auf der Jahres-Pressekonferenz der Agrochemie-Sparte des Bayer-Konzerns. Der Bedarf nach wirksamen Pflanzenschutzmitteln und ertragreichen Saatgutsorten steige, weil die Landwirtschaft weltweit immer intensiver und professioneller betrieben werde, erläuterte er. Bayer schätzt, dass der Weltmarkt für Pflanzenschutzmittel und Saatgut bis 2020 auf 100 Milliarden Euro wächst. Im vergangenen Jahr hatte die Branche weltweit 68 Milliarden Euro umgesetzt, für 2014 rechnen Analysten mit einem Marktvolumen von 71 Milliarden Euro.
Bayer CropScience ist mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden Euro und einem operativen Ergebnis von 1,7 Milliarden eine der Umsatz- und Gewinnsäulen des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns. "In Anbetracht der starken Nachfrage nach unseren Produkten werden wir unsere Anlagen und unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung weiter ausbauen", kündigte Condon an. Bayer CropScience werde seine Investitionen in die Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel und Saatgutsorten - etwa Weizen, der einen höheren Ertrag bringt, oder Reis, der die zunehmende Bodenversalzung in Asien besser verträgt - in den kommenden Jahren auf rund eine Euro pro Jahr hochfahren. 2013 hatte die Sparte 860 Millionen Euro dafür ausgegeben, 2014 sollen es 950 Millionen Euro werden, wie ein Sprecher erläuterte.
Bayer hatte im vergangenen Jahr angekündigt, seine Agrochemie-Sparte mit Investitionen von 2,4 Milliarden Euro bis 2016 stärken zu wollen. Mehr als die Hälfte des Geldes - insgesamt 1,3 Milliarden Euro - fließen nach Europa, 800 Millionen Euro nach Deutschland. Hinzu kommen 700 Millionen Euro für Nordamerika und rund 400 Millionen Euro für Lateinamerika und Asien. "Die größten Investitionen sind für die bestehenden Anlagen in Dormagen, Frankfurt und Knapsack in Deutschland geplant sowie für die Standorte Mobile und Kansas City in den USA", teilte Bayer CropScience mit. Zuletzt hatte der Konzern einen kräftigen Anstieg der Nachfrage nach seinem Pflanzenschutzmittel Liberty verzeichnet - manche Unkräuter waren in den USA resistent gegen Konkurrenzprodukte wie "Roundup" von Monsanto geworden.
Donnerstag, 14. August 2014
Über 40% der Milch in Bayern gentechnikfrei
Über 40 Prozent der in Bayern produzierten Milch stammt nach Schätzungen der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) aus gentechnikfreier Produktion. Die Molkereien hätten letztes Jahr 20,5 Prozent der angelieferten Milch nach dem „Ohne Gentechnik“-Standard erfasst – tatsächlich sei die Menge aber wohl doppelt so groß. Hinzu kommen etwas weniger als fünf Prozent Bio-Milch.
Für die Untersuchung befragte die LfL bayerische Molkereien. Demnach wurden 1,7 Milliarden Kilogramm Milch nach den „Ohne Gentechnik“-Kriterien erfasst. Ein Fünftel der insgesamt 8,3 Milliarden Kilogramm, die die Milchbauern anlieferten. Die LfL geht aber davon aus, dass das nur die Hälfte der gentechnikfrei erzeugten Milch war.
„Tatsächlich dürfte in Bayern weitaus mehr an Milch 'ohne Gentechnik' bereits jetzt zur Verfügung stehen. Nach eigenen Schätzungen ist die Menge etwa doppelt so groß, weil viele Milcherzeuger aus grundsätzlichen Erwägungen unabhängig von der Molkereistrategie ihre Produktion umgestellt haben“, schreiben Mitarbeiter der Behörde in der „Deutschen Molkerei Zeitung“. Ein großer Teil werde aber nicht als gentechnikfrei erfasst, da die Supermärkte nicht immer bereit seien, den Aufpreis zu bezahlen.
Der Anteil der zertifizierten „Ohne Gentechnik“-Milch wuchs in Bayern um 18 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012 – laut LfL ein unerwartet deutliches Wachstum. Bio- und „Ohne Gentechnik“-Kühe bekommen keine gentechnisch veränderten Pflanzen zu fressen. Stattdessen gibt es Gras und Heu, Raps oder gentechnikfreies Soja.
EU-Länder beschließen neue Anbauregeln für Genpflanzen
Am 23. Juli 2014 haben die Mitgliedstaaten der EU in Brüssel endgültig ihre Position für eine Änderung des EU-Gentechnikrechts beschlossen. Eine Mehrheit hatte sich bereits im Juni im Umweltrat auf die Möglichkeit nationaler Anbauverbote geeinigt.
Die zuständigen Vertreterinnen und Vertreter der Länder - mit Ausnahme
von Belgien und Luxemburg, die sich enthielten - sprachen sich für die
sogenannte Opt-Out-Regelung aus. Diese soll es den Mitgliedstaaten
erleichtern, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verbieten.
Das Europäische Parlament muss der geplanten Novelle der
Gentechnikfreisetzungsrichtlin ie zustimmen und kann noch Änderungen
verlangen. Im Herbst sollen die Verhandlungen darüber zwischen Rat,
Kommission und Parlament beginnen.
Die Kritiker der Opt-Out-Regelung monieren unter anderem, dass die Regierungen zunächst bei den Gentechnikkonzernen nachfragen müssen, ob sie zu einer geografischen Einschränkung ihres Zulassungsantrags bereit wären. Zu den Mahnern aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden gesellte sich die luxemburgische Regierung. „Unsere Regierung sorgt sich um das Kräfteverhältnis zwischen den Mitgliedstaaten, denen mit kleinerer Verwaltung, und den Gentechnikfirmen.“ Luxemburg befürchtet eine Flut an Zulassungsanträgen und verweist auf das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip. Daran müsse sich auch die Gentechnikpolitik orientieren.
Freitag, 18. Juli 2014
Strophanthin, die Rettung für Herzkranke
Kurze Geschichte zu Strophanthin
Strophanthin wurde bereits 1859 während der Livingstone-Expedition durch Afrika, von einem Dr. Kirk entdeckt. Angeblich besserten sich bei Dr. Kirk, dessen Zahnbürste von Strophanthus-Samen verunreinigt wurde, seine Herzbeschwerden innerhalb kürzester Zeit. Die Entdeckung war also ein großer, glücklicher Zufall.1885 erkannte ein englischer Arzt, namens Thomas R. Fraser, die medizinische Bedeutung Strophanthins und führte es unter der Bezeichnung “Tinctura Strophanti” in den Arzneischatz ein. Daraufhin erschienen zahlreiche Publikationen die den großen Wert dieser Substanz unterstrichen.
Da bei einigen Menschen, nach oraler Einnahme der Strophanthin-Tinktur, Magen-Darm-Beschwerden auftraten, wurde 1905 auch intravenös vom dem Deutschen Prof. Albert Fraenkel verabreicht. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch kein besser verträgliches Mittel zur oralen Einnahme. Dadurch geriet die orale Einnahme auch langsam in Vergessenheit, da die intravenöse Anwendung äußerst gut wirkte und keine Beschwerden auftraten. Nur leider war diese Praktik dieser intravenösen Behandlung etwas mühselig, da sie mehrmals täglich durchgeführt werden musste. Für die praktische Anwendung also ein gewichtiger Nachteil.
Über die Jahre hinweg hat Strophanthin seine hervorragende Wirksamkeit bei Herzerkrankungen in der Praxis bewiesen. Jedoch wurde um 1930 die Koronar-Theorie aufgestellt die besagt, dass Herzinfarkte Folge eines Blutmangels durch Erkrankungen der Herzkranzgefäße seien. Es ist eine sehr einfache Theorie und entspricht der mechanischen Denkweise der Schulmedizin. In den 70er Jahren setzte sich dann auch die sogenannte Lipid-Theorie durch, die besagt, dass ein gestörter Fettstoffwechsel zu Ablagerungen in den Koronararterien führe, die bei zunehmender Verengung das Gewebe nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgen kann.
Wie gut die Behandlungen entsprechend dieser Theorien sind, sehen wir in der Praxis: 9 von 10 herzkranken Patienten müssen sterben – die einen früher, die andren später. Es gibt dafür aber sehr viele Medikamente und Operationen (es wird herumgeklempnert) und die Pharmaindustrie hat genau in diesen 30er Jahren sehr viel an Macht gewonnen und hat seit dem einen entsprechenden Einfluss.
Deshalb wurde Strophanthin aus entsprechenden Lehrbüchern und aus der Therapie letztlich verbannt und wurde seitdem nicht mehr offiziell erforscht. Die Wahrheit über Strophanthin, die jahrelang in der Praxis bewiesen wurde, ist in sämtlichen Nachschlagewerken untergraben worden. So finden Sie z.B. auf Wikipedia nur leere und eher negative Aussagen darüber.
Trotzdem wurde Strophanthin bis heute nicht ganz vergessen!
Es gibt immer noch Menschen die, meist aufgrund eigener Erfahrungen, für die Anerkennung und den Einsatz von Strophanthin kämpfen. Sie sagen, dass Strophanthin in 85% aller Fälle die Herzbeschwerden beenden und Herzinfarkte verhindern kann. Dies bedeutet, dass es seit 1859 ein echtes, erfolgreiches Mittel für Herzkranke gibt. Dies bedeutet, dass die Erkrankung des Herzens nicht die Todesursache Nr. 1 sein müsste. All die Jahre hätten nicht all die vielen Menschen an Herzinfarkt sterben müssen. Doch das natürlich vorkommende Strophanthin lässt sich nicht patentieren und monopolisieren. Herz-Operationen und all die chemischen Medikamente bringen viel mehr Gewinn. Und Ärzte verlassen sich lieber auf Studien und ihre Fachbücher – als auf die jahrzehntelange Erfahrung der Strophanthin-Anwender.
Die Wirkung von Strophanthin ist also schon lange erfahrungs-wissenschaftlich nachgewiesen worden. Die heute von der Wissenschaft etablierten und anerkannten Doppelblindstudien kosten sehr viel Geld. Aus privater Tasche eines Einzelnen wäre eine solche Studie für Strophanthin nicht zu finanzieren und die Konzerne die es sich leisten könnten, wollen dies natürlich nicht, denn Sie wissen ja warum… aus wirtschaftlichen Gründen, Kosten-Nutzen-Faktor, usw.
Wie fatal wäre es denn für diese Kreise, wenn sich all diese chemischen blutdrucksenkenden, blutverdünnenden, dämpfenden und entwässernden Medikamente als sinnlos, ja sogar als gefährlich herausstellen würden? Auch die teuren und aufwändigen Herz-Operationen, die Katheter-Untersuchungen, Ballon-Dilatationen, Bypass-und Stent-Operationen würden sich als überflüssig herausstellen. All die Theorien und Anschauungen über die Entstehung und Behandlung des Herzinfarktes wären völlig in Frage gestellt. Das wird nicht zugelassen – das darf nicht sein!
Was macht Strophanthin?
Achtung: die Schulmedizin hat komplett andere Ansichten darüber, was jetzt hier geschrieben steht. Höchst dubiose Studien stufen es sogar als gefährlich ein.Strophanthin hat eine infarktverhütende Wirkung, ist zur Prophylaxe des Herzinfarktes geeignet und hilft akut bei Angina pectoris (Herzschmerzattacken).
Strophanthin entsäuert das Herzmuskelgewebe. Es unterstützt den Herzmuskel und normalisiert seinen gestörten Stoffwechsel, trägt zur Zellregeneration und Vitalitätssteigerung bei. Sie können es als Herz- oder Bluthochdruckmittel und als vorbeugendes, regenerierendes Langzeitmittel einnehmen. Auch wirkt es bei Schlaganfall, arterieller Verschlusskrankheit der Beine, Asthma bronchiale, Demenz, endogener Depression und Grünem Star.
Es ist beinahe zu 100% bioverfügbar (also wird fast vollständig aufgenommen) und richtet selbst in hohen Dosen keinen Schaden an. Strophanthin können Sie problemlos, d.h. ohne Gefahren ausprobieren, da es so gut wie frei von Nebenwirkungen ist und über eine große therapeutische Breite verfügt.
Im schlimmsten Falle haben Sie Nebenwirkungen wie Durchfall oder verspüren einen Druck im Kopf oder aber Sie gehören leider genau zu diesen 15% der Patienten, die für die Wirkung des Strophanthins nicht empfänglich sind und es tut sich dann einfach nichts. Bei 85% jedoch, die es angewendet haben, hat es geholfen.
(Übrigens kommt Strophanthin auch als endogenes Anti-Stress-Hormon im menschlichen Körper vor und wird von der Nebennierenrinde produziert.)
Mittwoch, 16. Juli 2014
Edeka führt bald Produkte mit Siegel "Ohne Gentechnik"
Hamburg (AFP) - 15.07.2014
Die Supermarktkette Edeka will Verbraucher künftig besser auf gentechnikfreie Lebensmittel hinweisen. Edeka sei neues Mitglied im Verband "Lebensmittel ohne Gentechnik", teilte die Unternehmenszentrale in Hamburg mit. Ab September seien voraussichtlich die ersten Produkte mit dem Label "Ohne Gentechnik" in den Edeka-Märkten zu finden.
Die Einzelhandelskette handele grundsätzlich nicht mit kennzeichnungspflichtigen gentechnisch veränderten Lebensmitteln, erklärte Edeka. Bei den Produkten der Eigenmarken habe Edeka zudem das Ziel, dass beim Futtermittel für Schweine, Rinder und Geflügel schrittweise auf heimisches Futtermittel umgestellt werde oder auf gentechnikfreies Soja. Schon jetzt gebe es aber Bio-Sortimente, bei denen auf gentechnisch verändertes Futtermittel verzichtet werde.
Das freiwillige Siegel "Ohne Gentechnik" des 2010 gegründeten Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik bekommt nur, wer nachweisen kann, dass Tiere nicht mit Futter wie Gensoja gefüttert wurden oder dass keine gentechnisch veränderten Bakterien eingesetzt wurden.
Herbizid schädigt Bodenorganismen
Kategorie: Umwelt
Erstellt am 16.07.2014.
In der Studie zeigten sich deutliche Nebeneffekte auf
Bodenorganismen wie Regenwürmer oder in Symbiose mit Pflanzen lebende
Pilze beim Einsatz der empfohlenen Herbizid-Dosis.Töpfe mit Feldboden gefüllt
Bisherige Untersuchungen wurden im Labor und somit unter "eher künstlichen Bedingungen" durchgeführt. In den Laboruntersuchungen hätten Forscher schon ungünstige Effekte gefunden, "aber dann kam immer die Kritik seitens der Hersteller, dass das ja nichts mit der Realität zu tun hat", so Zaller.Die Wiener Forscher setzten nun auf ein immer noch stark vereinfachtes, aber weit realistischeres System. Sie studierten die Abläufe in großen Pflanzentöpfen, die mit Feldboden gefüllt waren. Dort wuchsen die Pflanzen unter verschiedenen Bedingungen. Zaller und seine Kollegen interessierten sich vor allem dafür, ob Nützlinge wie Regenwürmer oder für die Entwicklung von Pflanzen wichtige Pilze (Mykorrhiza) beeinflusst würden.
Regenwürmer dicker und "fauler"
Bei einem Einsatz von Herbiziden mit dem Hauptwirkstoff Glyphosat in der vorgeschriebenen Dosis zeigten sich "deutliche Nebeneffekte" auf Bodenlebewesen. Die für die Durchlüftung und Fruchtbarkeit des Bodens wichtigen Regenwürmer waren unter dem Herbizid-Einsatz tendenziell dicker und weniger aktiv.Die Besiedelung der Pflanzenwurzeln und des Bodens mit Mykorrhizapilzen war bis zu 50 Prozent geringer, erklärte Zaller. Das ist problematisch, da 80 Prozent der Landpflanzen in Symbiose mit den Pilzen leben, die den Pflanzen die Nutzung schwer verfügbarer Nährstoffe ermöglichen.
"Kanonen auf Spatzen"
In Österreich ist der Einsatz von Glyphosat seit Oktober des vergangenen Jahres zwar reglementiert. Bis dahin war es allerdings frei erhältlich, was auch weidlich ausgenützt wurde, so der Wissenschaftler. 2012 wurden alleine in Österreich etwa 1.500 Tonnen an Herbiziden versprüht, um Ackerunkräuter zu entfernen, heißt es in einer Aussendung der Boku.Für einen Einsatz in der Landwirtschaft ließen sich noch Argumente finden. Sehr problematisch sei aber die gängige Praxis auch Bahndämme, Straßenränder, private Gärten oder Kinderspielplätze auf diese Weise unkrautfrei zu halten. Zaller: "Da schießt man mit Kanonen auf Spatzen."
science.ORF.at/APA
Mittwoch, 2. Juli 2014
Künstliche Farbstoffe in Lebensmitteln
Je bunter desto besser heißt wohl das Motto der Lebensmittelindustrie, die sich die Verwendung von Farbstoffen schon lange zunutze macht. Gerade Kinder sprechen auf die bunten und oft ansprechenden Farben in hohem Masse an. Ob in Bonbons, Kaugummis, Gummierzeugnissen oder Torten, die gesundheitsschädigenden Farbstoffe sind allgegenwärtig. Mittlerweile gibt es mehr als 300 zugelassene Zusatzstoffe für Lebensmittel von denen mehr als die Hälfte von Verbraucherschützern als bedenklich eingestuft werden. (Quelle: Spiegel online)
Wie schädigen Farbstoffe die Gesundheit?
Es gibt einige Farbstoffe die in Verdacht stehen die Gesundheit nachhaltig und schwerwiegend zu schädigen. In einigen Azofarbstoffen befindet sich der Ausgangsstoff Anilin. Dieser Stoff steht in Verdacht Krebs auszulösen. Bei Allergikern können Farbstoffe zu Neurodermitis und Asthma führen. Manche Farbstoffe stehen sogar in Verdacht Schädigungen des Erbguts hervorzurufen. Jüngste Studien ergaben, dass der Konsum von farbstoffhaltigen Lebensmitteln vor allem bei Kindern, zu Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsdefiziten (ADS / ADHS) und Hyperaktivität führen können. Grundsätzlich sollte der Konsum von künstlich gefärbten Lebensmitteln vermieden werden.
Welche Farbstoffe sind besonders gefährlich für die Gesundheit?
Seit Juni 2010 müssen Lebensmittel die nachweislich schädigende Farbstoffe enthalten mit entsprechenden Warnhinweisen „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ versehen werden. Als besonders gesundheitsschädliche Farbstoffe gelten:
- Tartrazin (E 102) schädigt das Erbgut, kann häufig Allergien auslösen und hatte in Tests eine schwächende Wirkung auf das Immunsystem. Desweiteren kann E102 die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Chinolingelb (E 104) kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Gelborange S (E 110) kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Azorubin (E 122) Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Allurarot (E 129) schädigt das Erbgut, Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
- Cochenillerot (E 124) schädigt das Erbgut, Krebserregend, kann allergische Symptome auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen
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