Mittwoch, 15. April 2015
Gesundheitskrise bei kürzlich kontaktierten Indigenen in Brasilien
Eine indigene Frau, Angehörige der bedrohten Awá-Indianer, kämpft um ihr Leben, nachdem sie vor wenigen Monaten im Nordosten des brasilianischen Amazonasgebietes kontaktiert wurde.
Die Awá-Frau Jakarewyj leidet unter Grippe und schweren Atemwegserkrankungen, nachdem sie – „umzingelt von Holzfällern“ – gemeinsam mit einer Gruppe anderer Awá im Dezember 2014 kontaktiert wurde. Seit dem Kontakt hat sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechtert. Sie ist abgemagert und ernsthaft erkrankt.
Carlos Travassos, Leiter der Abteilung für unkontaktierte Völker bei der brasilianischen Indianerschutz-Behörde, warnte, dass den Awá durch die Abholzung auf ihrem Gebiet ein „Genozid“ droht.
Nach Angaben von anderen Awá-Indianern, die mit Jakarewyj im gleichen Dorf leben, starben in der Vergangenheit bereits Jakarewyjs Ehemann und andere Angehörige im Wald durch Grippe.
„Sie waren von Holzfällern umzingelt. Wir hörten viel Lärm von den nahen Kettensägen und den Lastern, die Straßen zum Abtransport des Holzes gruben. Und es gab Markierungen, mit denen die Bäume zum Abholzen gekennzeichnet wurden“, erklärte ein Angehöriger der Awá gegenüber der brasilianischen Organisation CIMI.
Der Wald der Awá ist durch illegale Holzfäller, Viehzüchter und Siedler bedroht, seit das Gebiet mit Unterstützung der Europäischen Union und der Weltbank in den 1980er Jahren für das Bergbauprojekt Grande Carajás erschlossen wurde.
Nach einer zweijährigen Kampagne von Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker, wies die brasilianische Regierung im Januar 2014 die illegalen Eindringlinge aus dem Awá-Territorium aus. Nach Medienberichten wurden kürzlich 173 Sägewerke in der Nähe des Awá-Gebietes geschlossen.
Anfang der Woche begann der Bergbau-Riese Vale mit der Ausweitung der Bahnstrecke, die direkt entlang des Waldes der Awá zur Carajás-Mine führt. Die Awá lehnen die Ausweitung ab, weil diese ihrer Ansicht nach ihr Jagdwild vertreibt und weiteren Lärm und neue Eindringlinge in ihren Wald bringt.
Die brasilianischen Behörden haben es bisher nicht geschafft, einen langfristigen Schutzplan umzusetzen, um die Rückkehr der Holzfäller in das Awá-Territorium zu verhindern. Auch in anderen Gebieten, in denen Awá-Indianer leben, gibt es noch immer Eindringlinge.
Die Awá und Survival International fordern von den Behörden die Entsendung eines Spezial-Gesundheitsteams, um die Versorgung von Jakarewyj zu gewährleisten, bevor es zu spät ist.
Unkontaktierte Völker zählen zu den bedrohtesten Gesellschaften unseres Planeten. Der erste Kontakt mit Außenstehenden führt oft zum Ausbruch verheerender Epidemien, die zur Dezimierung ganzer indigener Völker führen können.
Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: „Die schreckliche Lage zeigt, dass die Regierung unbedingt ein angemessenes Gesundheitsprogramm für unkontaktierte Völker auf die Beine stellen muss. Auch würden derartige Tragödien nie geschehen, wenn die Gesetze eingehalten und das Land unkontaktierter Völker von vornherein geschützt werden würden. Brasilien muss jetzt schnell handeln, um den Tod noch weiterer unschuldiger Awá zu verhindern.“
Pressemitteilung Survival International
Samstag, 21. März 2015
Österreichs Länder einheitlich gegen Gentechnik
„Wir haben eine geschlossene und einheitliche Linie gegen
Gentechnik, das bedeutet die österreichischen Felder werden auch in
Zukunft gentechnikfrei bleiben“, erklärte stellvertretend Burgenlands
Landesrat Andreas Liegenfeld nach der Agrarreferenten-Konferenz in Wien.
Gentechnikfreier Anbau
Die klare Linie der österreichischen Landwirtschaft gegen die Gentechnik wird noch deutlicher gezogen, die österreichischen Felder bleiben auch in Zukunft gentechnikfrei. Das von Bundesminister Rupprechter in Brüssel erreichte Selbstbestimmungsrecht wurde von den Agrarreferenten begrüßt, die Länder werden den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen verbieten.
Koordiniert wird dieses Verbot vom Bundesminister, der eine einheitliche Umsetzung sicherstellen soll und festhält: "Die Gentechnik-Freiheit ist ein großer Pluspunkt unserer hochwertigen Lebensmittel, sowohl am heimischen Markt, als auch im Export. Mit dem Verbot schaffen wir Sicherheit für Konsument und Bauern", so Liegenfeld.
Quelle: Top Agrar Österreich 20.03.2015
Gentechnikfreier Anbau
Die klare Linie der österreichischen Landwirtschaft gegen die Gentechnik wird noch deutlicher gezogen, die österreichischen Felder bleiben auch in Zukunft gentechnikfrei. Das von Bundesminister Rupprechter in Brüssel erreichte Selbstbestimmungsrecht wurde von den Agrarreferenten begrüßt, die Länder werden den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen verbieten.
Koordiniert wird dieses Verbot vom Bundesminister, der eine einheitliche Umsetzung sicherstellen soll und festhält: "Die Gentechnik-Freiheit ist ein großer Pluspunkt unserer hochwertigen Lebensmittel, sowohl am heimischen Markt, als auch im Export. Mit dem Verbot schaffen wir Sicherheit für Konsument und Bauern", so Liegenfeld.
Quelle: Top Agrar Österreich 20.03.2015
Sonntag, 15. März 2015
MMR-Impfung und Autismus
Die MMR-Impfung (Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln) stand und steht im Verdacht, maßgeblich an der Entstehung von Autismus bei geimpften Kindern beteiligt zu sein. Der Erste, der auf diesen Zusammenhang hingewiesen hatte, war der britische Arzt Dr. Wakefield. Anstatt diesem Hinweis nachzugehen, wurde eine regelrechte Hexenjagd gegen den Arzt gemacht, die einer Hexenverfolgung im Mittelalter alle Ehre gemacht hätte.
Bislang ist der Zusammenhang zwischen der Impfung und einem vermehrten Auftreten von Autismus seitens der Behörden und Hersteller strikt geleugnet worden. Ich fand es schon immer merkwürdig, dass von dieser Seite keine Widerlegung der Argumente von Dr. Wakefield zu hören oder lesen waren. Stattdessen wurden mittelalterliche Methoden angewandt, um den Doc zum Schweigen zu bringen. Daraus könnte man ableiten, dass Dr. Wakefield Recht hatte mit seiner Behauptung, dass die Erde rund ist… Und wie es aussieht, ist sie es wirklich. Denn: Ein Prof. Brian Hooker, ein Professor für Biologie an der Simpson Universität in Kalifornien, machte eine denkwürdige Entdeckung. Er re-analysierte die Daten der einflussreichen und immer wieder zitierten de-Stefano-Studie, mit deren Hilfe die gesamte Impf-Gemeinde die Unbedenklichkeit und Sicherheit der MMR-Impfung beschwört. Prof. Hooker hatte um die Originaldaten dieser Studie gebeten, die beim CDC (Centers for Disease Control) unter Verschluss lagen – seit 10 Jahren. Mit Hilfe zweier Mitglieder des Kongresses erhielt er jetzt endlich Zugang zu der Originalstudie und ihren Daten.
Es bleibt abzuwarten, wie die Öffentlichkeit in den USA auf diese „Bombe“ reagieren wird und was dies am amerikanisch-freiheitlichen Impfzwang ändern wird.
Bislang ist der Zusammenhang zwischen der Impfung und einem vermehrten Auftreten von Autismus seitens der Behörden und Hersteller strikt geleugnet worden. Ich fand es schon immer merkwürdig, dass von dieser Seite keine Widerlegung der Argumente von Dr. Wakefield zu hören oder lesen waren. Stattdessen wurden mittelalterliche Methoden angewandt, um den Doc zum Schweigen zu bringen. Daraus könnte man ableiten, dass Dr. Wakefield Recht hatte mit seiner Behauptung, dass die Erde rund ist… Und wie es aussieht, ist sie es wirklich. Denn: Ein Prof. Brian Hooker, ein Professor für Biologie an der Simpson Universität in Kalifornien, machte eine denkwürdige Entdeckung. Er re-analysierte die Daten der einflussreichen und immer wieder zitierten de-Stefano-Studie, mit deren Hilfe die gesamte Impf-Gemeinde die Unbedenklichkeit und Sicherheit der MMR-Impfung beschwört. Prof. Hooker hatte um die Originaldaten dieser Studie gebeten, die beim CDC (Centers for Disease Control) unter Verschluss lagen – seit 10 Jahren. Mit Hilfe zweier Mitglieder des Kongresses erhielt er jetzt endlich Zugang zu der Originalstudie und ihren Daten.
Was hier zu lesen war, lässt einem den
Unterkiefer auf Kniehöhe absinken.
Die Daten von über 400.000 Neugeborenen in dem Zeitraum zwischen 1991 und 1997 zeigten unmissverständlich einen zuvor geleugneten Zusammenhang, so dass im Jahr 2000 die Offiziellen der CDC intern über ein sehr hohes Risiko für Autismus, nicht organisch verursachte Schlafstörungen und Sprachstörungen im Zusammenhang mit Thiomersal, eine Quecksilber-haltige Substanz im MMR-Impfserum (Who Was First With Shocking CDC Autism Data?) informiert worden waren. Für die breite Öffentlichkeit wurde die Studie so frisiert, dass die Zahl der Teilnehmer um 41 Prozent gekürzt wurde, wodurch die Autismus-Fälle und Verdachtsfälle aus der Berechnung ausgeklammert wurden.
Die von Prof. Hooker gemachten Entdeckungen wurden von dem Epidemiologen Dr. William Thompson bestätigt, der bei der CDC arbeitet. Letzterer hatte die besorgniserregenden Ergebnisse seinerzeit seiner CDC-Chefin, Dr. Julie Gerberding, übermittelt. Die Reaktion auf die „besorgniserregenden Ergebnisse“ seitens der CDC-Leitung war, dass diese jene einfach zum Verschwinden brachte. David Copperfield hätte seine hellste Freude am Verschwinde-Trick gehabt. Frau Dr. Gerberding verließ später die CDC und nahm einen neuen Posten in der Impf-Abteilung der Firma Merck an, einem der Haupterzeuger von MMR-Impfseren – ein nettes Danke-schön für die Manipulationen von Studiendaten.
Dieser neue Fall ist keine Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern es ist die Regel. Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Patienten, jetzt sogar von Kleinkindern und Säuglingen, wird das Geschäft durchgezogen. Und die staatlichen Institutionen mischen kräftig mit, auch in Deutschland.Es bleibt abzuwarten, wie die Öffentlichkeit in den USA auf diese „Bombe“ reagieren wird und was dies am amerikanisch-freiheitlichen Impfzwang ändern wird.
Mittwoch, 17. September 2014
Bayer will mehr Geld in die Agrochemie-Forschung stecken
Frankfurt (Reuters)
Bayer CropScience will künftig intensiver nach neuen Pflanzenschutzmitteln und Saatgutsorten forschen und dafür rund eine Milliarde Euro pro Jahr ausgeben.
"Wir sind trotz zunehmender Schwankungen vom langfristigen Wachstumspotenzial der Agrarmärkte überzeugt", sagte Condon am Mittwoch auf der Jahres-Pressekonferenz der Agrochemie-Sparte des Bayer-Konzerns. Der Bedarf nach wirksamen Pflanzenschutzmitteln und ertragreichen Saatgutsorten steige, weil die Landwirtschaft weltweit immer intensiver und professioneller betrieben werde, erläuterte er. Bayer schätzt, dass der Weltmarkt für Pflanzenschutzmittel und Saatgut bis 2020 auf 100 Milliarden Euro wächst. Im vergangenen Jahr hatte die Branche weltweit 68 Milliarden Euro umgesetzt, für 2014 rechnen Analysten mit einem Marktvolumen von 71 Milliarden Euro.
Bayer CropScience ist mit einem Umsatz von 8,8 Milliarden Euro und einem operativen Ergebnis von 1,7 Milliarden eine der Umsatz- und Gewinnsäulen des Leverkusener Chemie- und Pharmakonzerns. "In Anbetracht der starken Nachfrage nach unseren Produkten werden wir unsere Anlagen und unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung weiter ausbauen", kündigte Condon an. Bayer CropScience werde seine Investitionen in die Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel und Saatgutsorten - etwa Weizen, der einen höheren Ertrag bringt, oder Reis, der die zunehmende Bodenversalzung in Asien besser verträgt - in den kommenden Jahren auf rund eine Euro pro Jahr hochfahren. 2013 hatte die Sparte 860 Millionen Euro dafür ausgegeben, 2014 sollen es 950 Millionen Euro werden, wie ein Sprecher erläuterte.
Bayer hatte im vergangenen Jahr angekündigt, seine Agrochemie-Sparte mit Investitionen von 2,4 Milliarden Euro bis 2016 stärken zu wollen. Mehr als die Hälfte des Geldes - insgesamt 1,3 Milliarden Euro - fließen nach Europa, 800 Millionen Euro nach Deutschland. Hinzu kommen 700 Millionen Euro für Nordamerika und rund 400 Millionen Euro für Lateinamerika und Asien. "Die größten Investitionen sind für die bestehenden Anlagen in Dormagen, Frankfurt und Knapsack in Deutschland geplant sowie für die Standorte Mobile und Kansas City in den USA", teilte Bayer CropScience mit. Zuletzt hatte der Konzern einen kräftigen Anstieg der Nachfrage nach seinem Pflanzenschutzmittel Liberty verzeichnet - manche Unkräuter waren in den USA resistent gegen Konkurrenzprodukte wie "Roundup" von Monsanto geworden.
Donnerstag, 14. August 2014
Über 40% der Milch in Bayern gentechnikfrei
Über 40 Prozent der in Bayern produzierten Milch stammt nach Schätzungen der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) aus gentechnikfreier Produktion. Die Molkereien hätten letztes Jahr 20,5 Prozent der angelieferten Milch nach dem „Ohne Gentechnik“-Standard erfasst – tatsächlich sei die Menge aber wohl doppelt so groß. Hinzu kommen etwas weniger als fünf Prozent Bio-Milch.
Für die Untersuchung befragte die LfL bayerische Molkereien. Demnach wurden 1,7 Milliarden Kilogramm Milch nach den „Ohne Gentechnik“-Kriterien erfasst. Ein Fünftel der insgesamt 8,3 Milliarden Kilogramm, die die Milchbauern anlieferten. Die LfL geht aber davon aus, dass das nur die Hälfte der gentechnikfrei erzeugten Milch war.
„Tatsächlich dürfte in Bayern weitaus mehr an Milch 'ohne Gentechnik' bereits jetzt zur Verfügung stehen. Nach eigenen Schätzungen ist die Menge etwa doppelt so groß, weil viele Milcherzeuger aus grundsätzlichen Erwägungen unabhängig von der Molkereistrategie ihre Produktion umgestellt haben“, schreiben Mitarbeiter der Behörde in der „Deutschen Molkerei Zeitung“. Ein großer Teil werde aber nicht als gentechnikfrei erfasst, da die Supermärkte nicht immer bereit seien, den Aufpreis zu bezahlen.
Der Anteil der zertifizierten „Ohne Gentechnik“-Milch wuchs in Bayern um 18 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012 – laut LfL ein unerwartet deutliches Wachstum. Bio- und „Ohne Gentechnik“-Kühe bekommen keine gentechnisch veränderten Pflanzen zu fressen. Stattdessen gibt es Gras und Heu, Raps oder gentechnikfreies Soja.
EU-Länder beschließen neue Anbauregeln für Genpflanzen
Am 23. Juli 2014 haben die Mitgliedstaaten der EU in Brüssel endgültig ihre Position für eine Änderung des EU-Gentechnikrechts beschlossen. Eine Mehrheit hatte sich bereits im Juni im Umweltrat auf die Möglichkeit nationaler Anbauverbote geeinigt.
Die zuständigen Vertreterinnen und Vertreter der Länder - mit Ausnahme
von Belgien und Luxemburg, die sich enthielten - sprachen sich für die
sogenannte Opt-Out-Regelung aus. Diese soll es den Mitgliedstaaten
erleichtern, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verbieten.
Das Europäische Parlament muss der geplanten Novelle der
Gentechnikfreisetzungsrichtlin ie zustimmen und kann noch Änderungen
verlangen. Im Herbst sollen die Verhandlungen darüber zwischen Rat,
Kommission und Parlament beginnen.
Die Kritiker der Opt-Out-Regelung monieren unter anderem, dass die Regierungen zunächst bei den Gentechnikkonzernen nachfragen müssen, ob sie zu einer geografischen Einschränkung ihres Zulassungsantrags bereit wären. Zu den Mahnern aus Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden gesellte sich die luxemburgische Regierung. „Unsere Regierung sorgt sich um das Kräfteverhältnis zwischen den Mitgliedstaaten, denen mit kleinerer Verwaltung, und den Gentechnikfirmen.“ Luxemburg befürchtet eine Flut an Zulassungsanträgen und verweist auf das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip. Daran müsse sich auch die Gentechnikpolitik orientieren.
Freitag, 18. Juli 2014
Strophanthin, die Rettung für Herzkranke
Kurze Geschichte zu Strophanthin
Strophanthin wurde bereits 1859 während der Livingstone-Expedition durch Afrika, von einem Dr. Kirk entdeckt. Angeblich besserten sich bei Dr. Kirk, dessen Zahnbürste von Strophanthus-Samen verunreinigt wurde, seine Herzbeschwerden innerhalb kürzester Zeit. Die Entdeckung war also ein großer, glücklicher Zufall.1885 erkannte ein englischer Arzt, namens Thomas R. Fraser, die medizinische Bedeutung Strophanthins und führte es unter der Bezeichnung “Tinctura Strophanti” in den Arzneischatz ein. Daraufhin erschienen zahlreiche Publikationen die den großen Wert dieser Substanz unterstrichen.
Da bei einigen Menschen, nach oraler Einnahme der Strophanthin-Tinktur, Magen-Darm-Beschwerden auftraten, wurde 1905 auch intravenös vom dem Deutschen Prof. Albert Fraenkel verabreicht. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch kein besser verträgliches Mittel zur oralen Einnahme. Dadurch geriet die orale Einnahme auch langsam in Vergessenheit, da die intravenöse Anwendung äußerst gut wirkte und keine Beschwerden auftraten. Nur leider war diese Praktik dieser intravenösen Behandlung etwas mühselig, da sie mehrmals täglich durchgeführt werden musste. Für die praktische Anwendung also ein gewichtiger Nachteil.
Über die Jahre hinweg hat Strophanthin seine hervorragende Wirksamkeit bei Herzerkrankungen in der Praxis bewiesen. Jedoch wurde um 1930 die Koronar-Theorie aufgestellt die besagt, dass Herzinfarkte Folge eines Blutmangels durch Erkrankungen der Herzkranzgefäße seien. Es ist eine sehr einfache Theorie und entspricht der mechanischen Denkweise der Schulmedizin. In den 70er Jahren setzte sich dann auch die sogenannte Lipid-Theorie durch, die besagt, dass ein gestörter Fettstoffwechsel zu Ablagerungen in den Koronararterien führe, die bei zunehmender Verengung das Gewebe nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgen kann.
Wie gut die Behandlungen entsprechend dieser Theorien sind, sehen wir in der Praxis: 9 von 10 herzkranken Patienten müssen sterben – die einen früher, die andren später. Es gibt dafür aber sehr viele Medikamente und Operationen (es wird herumgeklempnert) und die Pharmaindustrie hat genau in diesen 30er Jahren sehr viel an Macht gewonnen und hat seit dem einen entsprechenden Einfluss.
Deshalb wurde Strophanthin aus entsprechenden Lehrbüchern und aus der Therapie letztlich verbannt und wurde seitdem nicht mehr offiziell erforscht. Die Wahrheit über Strophanthin, die jahrelang in der Praxis bewiesen wurde, ist in sämtlichen Nachschlagewerken untergraben worden. So finden Sie z.B. auf Wikipedia nur leere und eher negative Aussagen darüber.
Trotzdem wurde Strophanthin bis heute nicht ganz vergessen!
Es gibt immer noch Menschen die, meist aufgrund eigener Erfahrungen, für die Anerkennung und den Einsatz von Strophanthin kämpfen. Sie sagen, dass Strophanthin in 85% aller Fälle die Herzbeschwerden beenden und Herzinfarkte verhindern kann. Dies bedeutet, dass es seit 1859 ein echtes, erfolgreiches Mittel für Herzkranke gibt. Dies bedeutet, dass die Erkrankung des Herzens nicht die Todesursache Nr. 1 sein müsste. All die Jahre hätten nicht all die vielen Menschen an Herzinfarkt sterben müssen. Doch das natürlich vorkommende Strophanthin lässt sich nicht patentieren und monopolisieren. Herz-Operationen und all die chemischen Medikamente bringen viel mehr Gewinn. Und Ärzte verlassen sich lieber auf Studien und ihre Fachbücher – als auf die jahrzehntelange Erfahrung der Strophanthin-Anwender.
Die Wirkung von Strophanthin ist also schon lange erfahrungs-wissenschaftlich nachgewiesen worden. Die heute von der Wissenschaft etablierten und anerkannten Doppelblindstudien kosten sehr viel Geld. Aus privater Tasche eines Einzelnen wäre eine solche Studie für Strophanthin nicht zu finanzieren und die Konzerne die es sich leisten könnten, wollen dies natürlich nicht, denn Sie wissen ja warum… aus wirtschaftlichen Gründen, Kosten-Nutzen-Faktor, usw.
Wie fatal wäre es denn für diese Kreise, wenn sich all diese chemischen blutdrucksenkenden, blutverdünnenden, dämpfenden und entwässernden Medikamente als sinnlos, ja sogar als gefährlich herausstellen würden? Auch die teuren und aufwändigen Herz-Operationen, die Katheter-Untersuchungen, Ballon-Dilatationen, Bypass-und Stent-Operationen würden sich als überflüssig herausstellen. All die Theorien und Anschauungen über die Entstehung und Behandlung des Herzinfarktes wären völlig in Frage gestellt. Das wird nicht zugelassen – das darf nicht sein!
Was macht Strophanthin?
Achtung: die Schulmedizin hat komplett andere Ansichten darüber, was jetzt hier geschrieben steht. Höchst dubiose Studien stufen es sogar als gefährlich ein.Strophanthin hat eine infarktverhütende Wirkung, ist zur Prophylaxe des Herzinfarktes geeignet und hilft akut bei Angina pectoris (Herzschmerzattacken).
Strophanthin entsäuert das Herzmuskelgewebe. Es unterstützt den Herzmuskel und normalisiert seinen gestörten Stoffwechsel, trägt zur Zellregeneration und Vitalitätssteigerung bei. Sie können es als Herz- oder Bluthochdruckmittel und als vorbeugendes, regenerierendes Langzeitmittel einnehmen. Auch wirkt es bei Schlaganfall, arterieller Verschlusskrankheit der Beine, Asthma bronchiale, Demenz, endogener Depression und Grünem Star.
Es ist beinahe zu 100% bioverfügbar (also wird fast vollständig aufgenommen) und richtet selbst in hohen Dosen keinen Schaden an. Strophanthin können Sie problemlos, d.h. ohne Gefahren ausprobieren, da es so gut wie frei von Nebenwirkungen ist und über eine große therapeutische Breite verfügt.
Im schlimmsten Falle haben Sie Nebenwirkungen wie Durchfall oder verspüren einen Druck im Kopf oder aber Sie gehören leider genau zu diesen 15% der Patienten, die für die Wirkung des Strophanthins nicht empfänglich sind und es tut sich dann einfach nichts. Bei 85% jedoch, die es angewendet haben, hat es geholfen.
(Übrigens kommt Strophanthin auch als endogenes Anti-Stress-Hormon im menschlichen Körper vor und wird von der Nebennierenrinde produziert.)
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