Donnerstag, 8. Mai 2014

Was haben Anti-Faltencreme und Rasierschaum mit dem Aussterben des Sumatra-Tigers zu tun?

Habe mal wieder ein wenig für meine Leser recherchiert.

Da ich mich zur Zeit mit Kokosöl beschäftige, treffe ich immer wieder auf Aussagen,
die meinen, Kokosöl und Palmöl sei das selbe.

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen.
Kokosöl wird aus der Kokosnuss , der Frucht der Kokospalme, gewonnen.

Palmöl ist normalerweise auch ein gutes Pflanzenöl, wo das Problem liegt, lest Ihr in nachfolgendem Bericht, den ich von Greenpeace bekommen habe.

Ob Sie sich die Haare waschen, die Zähne putzen oder Ihren Nachwuchs wickeln: In etwa jedem zweiten Konsumprodukt steckt Palmöl. Ein Großteil davon ist "schmutziges" Palmöl, für das tausende Hektar Regenwald geopfert wurden.
Mit dem Wald
verschwinden die letzten Rückzugsräume zahlreicher Tierarten, wie der des Sumatra-Tigers.Procter & Gamble ist einer der größten Palmölabnehmer weltweit und steht hinter vielen uns bekannten Haushalts- und Hygienemarken. Greenpeace fordert Procter & Gamble auf, sich endlich der Verantwortung für einen konsequenten Regenwaldschutz zu stellen
Als einer der größten Konsumgüterhersteller weltweit, vertreibt Procter & Gamble seine Haushalts- und Pflegeprodukte in über 180 Länder. Jährlich verarbeitet der Konzern rund 460.000 Tonnen Palmöl in seinen Produkten. Weniger als zehn Prozent davon waren im Berichtsjahr 2013 als "nachhaltig" zertifiziert. Und dies auch nur nach den Kriterien des Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO), welche Greenpeace als deutlich zu schwach kritisiert. Hier setzt Procter & Gamble ausschließlich auf Zertifikatehandel und Massenbilanz, so dass nicht nachvollzogen werden kann, von welchen Plantagen das Palmöl stammt.
Auf diese Weise riskiert der Konzern, dass schmutziges Palmöl in seinen Produkten landet - und macht sich so
dreifach schuldig:
Denn nicht nur für den Schutz der
Artenvielfalt müssen wir diese Wälder erhalten - sie sind als natürliche Kohlenstoff-Speicher auch unsere besten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Außerdem leben Millionen von Indonesiern von und mit dem Regenwald. Ihnen drohen Landkonflikte, Waldbrände und Vertreibung.

Produzenten und Abnehmer in der Pflicht

Große Palmölkonzerne wie Musim Mas können ihr schmutziges Palmöl ungehindert auf den Weltmarkt bringen. Doch nur, wenn sich dafür Abnehmer finden. Greenpeace fordert daher von Palmölabnehmern, keine Geschäfte auf Kosten der letzten Regenwälder zu machen. Große Abnehmer wie Nestlé, Unilever, L´Oreal und Ferrero sind diesen Forderungen bereits nachgekommen und haben sich zu einer "Null-Entwaldungs-Policy" verpflichtet.
 
Nicht so Procter & Gamble: Greenpeace USA hat die Forderung nach strengen Waldschutzrichtlinien bereits mehrfach an die internationale Geschäftsführung des Konzerns kommuniziert  - bisher ohne Erfolg.


Verbraucher werden zu Mit-Tätern gemacht

Für den Verbraucher ist es praktisch unmöglich, keine Palmöl-Produkte zu kaufen. Unternehmen wie Procter & Gamble, die von ihren Palmöl-Lieferanten keinen strengen Waldschutz einfordern, machen den Konsumenten somit zum Mit-Täter.Immer mehr Verbraucher wollen da nicht mitmachen! Sie erwarten zu Recht, dass große, einflussreiche Konzerne Verantwortung übernehmen und sie nicht zu unfreiwilligen Mit-Tätern in ihrem rücksichtslosen Gewinnstreben machen.


Zahlen und Fakten

Der Bestand des Sumatra-Tigers ist auf geschätzte 400 Exemplare geschrumpft. Indonesien hat bereits mehr als 50% seiner ursprünglichen Waldflächen verloren.
Die Ölpalme, aus der Palmöl gewonnen wird, kommt
ursprünglich aus West-Afrika.
Seit 2007 ist
Indonesien der weltgrößte Palmölproduzent mit knapp 50% Marktanteil.
Die indonesische Regierung hat ungefähr
15 Millionen Hektar Land für den Palmölanbau freigegeben.


Ist von Palmöl generell abzuraten?

Nein. Palmöl ist vielfältig einsetzbar und die Ölpalme hat eine hohe Ertragskraft. Die Verwendung anderer Öle wie Raps- und Sojaöl würde die Probleme nur verlagern. Außerdem kann die Ölpalme wie jede andere Pflanze nach ökologischen und sozialen Kriterien angebaut werden - so dass ihr Anbau nicht zu Lasten der Umwelt geht und die Menschen vor Ort davon profitieren. Es gibt erste gute Initiativen, die zeigen, dass dies möglich ist.

 

Montag, 5. Mai 2014

Weizengras: Die Kraft im Saft

Weizengras-Saft ist nicht nur für Veganer, sondern erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Als Saft in die Ernährung integriert, alkalisiert Weizengras den Organismus auf zellulärer Ebene, stärkt das Immunsystem gegen Krankheitserreger und verzichtet zugleich auf das säurebildende, verschleimende Gluten von Weizenkörnern. 

Wogende Getreidefelder, sattgrüne Wiesen und das stillere Dunkelgrün der Wälder – wer fühlt sich in einer solchen Umgebung nicht wohl? Es scheint ein Urtrieb und eine tiefe, innere Sehnsucht der Menschen zu sein, sich überall mit grünen Pflanzen zu umgeben.
Kein Wunder, daß die Wiederentdeckung des grünen Weizengrassaftes derzeit so rasant verläuft und immer mehr begeisterte Anhänger findet. In den USA wird der Saft als ‚the green magic', als grüne Kraftquelle, ja als Elixier und Überlebensmedizin für ein neues Zeitalter gepriesen und ist in vielen Naturkostläden und vegetarischen Restaurants frisch gepreßt erhältlich. Als Pioniere gelten dort Dr. Ann Wigmore und Viktoras Kulvinskas vom ‚Hippocrates Health Institute' in Boston. Seit mehr als dreißig Jahren haben sie das Wissen um die Heilkraft lebendiger Nahrung wie Keime, Sprossen, Weizengras, frische rohe Gemüse und Früchte in Vorträgen, Seminaren und über Bücher weitergegeben.
Älteste Berichte über die Verwendung von Weizengras stammen aus dem antiken China, dem Orient und von den vorchristlichen spirituellen Essener-Gemeinschaften vom Toten Meer. Weizengras enthält bis zu 70 Prozent Chlorophyll, den grünen Pflanzenfarbstoff (vgl. Seite 35), 21 Prozent vollwertiges Protein mit den lebenswichtigen Aminosäuren, alle bekannten Mineralstoffe, reichlich Vitamine und Enzyme. Diese wirken als Katalysatoren im gesamten Stoffwechsel, sind quasi die Zündfunken des Lebens.

Es heißt, daß 100 Gramm Weizengras dem Nährwert von etwa zwei Kilogramm Gemüse entsprechen. Chlorophyll, das grüne Blut der Pflanzen, entsteht durch den Prozeß der Photosynthese in den Pflanzenzellen. Dabei baut die Pflanze mit Hilfe des Sonnenlichtes aus Kohlendioxid und Wasser energiereiche Nahrung auf. Dr. Bircher (der Müslidoktor) nannte daher das Chlorophyll auch konzentrierten Sonnenschein.
Vom menschlichen Blut unterscheidet sich das Chlorophyll nur durch seinen Magnesium-Atomkern, während der rote Blutfarbstoff Hämoglobin, der den Sauerstoff bindet und in den ganzen Körper trägt, an derselben Stelle ein Eisenatom hat. Schon 1930 hat der Nobelpreisträger Hans Fischer nachgewiesen, daß Chlorophyll die Basis für die Blutbildung darstellt.
Neben seiner Eigenschaft als Blutreinigungsmittel wirkt Weizengras entgiftend, blutdrucksenkend, entzündungshemmend und alkalisierend, reduziert also die Übersäuerung des Blutes. Weizengras unterstützt zudem die Verdauung, hilft bei Verschleimung und fördert die Ausscheidung giftiger Schwermetalle. Der grüne Saft ist auch ein hervorragendes Stärkungsmittel für das Immunsystem. Dies hat Professor Doktor Kazuhiko Kubota in Japan entdeckt. Er isolierte im Weizengrassaft das Enzym P4D1 und setzte es erfolgreich bei Menschen ein, deren DNS (Erbsubstanz) durch Röntgenstrahlen geschädigt war. Ein weiteres Enzym SOD soll den Alterungsprozeß bremsen, das Immunsystem stabilisieren und wird von Professor Kubota vor allem in der Krebstherapie und gegen Entzündungen eingesetzt.
Ende Oktober 1994 warnte die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie auf einer Tagung in Würzburg vor einem drohenden ‚Ökokollaps' beim Menschen durch die wachsende Menge von Giftstoffen in Umwelt und Nahrung. Die Angaben, daß bereits jeder Vierte ein angegriffenes Immunsystem hat und unter Allergien leidet, läßt die abwehrkräftigende Wirkung von Weizengrassaft in einem neuen Licht erscheinen und deutet möglicherweise auf einen wichtigen, zukünftigen Anwendungsbereich des grünen Saftes.
Äußerlich verwendet ist Weizengrassaft sehr hilfreich bei Verletzungen, Quetschungen, Ausschlägen, Verbrennungen, Schnitten oder Insektenstichen. Als Gesichtsmaske strafft er müde Haut, kräftigt durch Einmassieren die Kopfhaut und beseitigt Schuppen und lindert Zahnfleischbeschwerden. Bei Halsentzündungen soll mindestens fünf Minuten mit Weizengrassaft gegurgelt werden. Nach Untersuchungen von Dr. Ann Wigmore ist das Fasten mit Weizengrassaft besonders empfehlenswert, da der Körper dabei mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird.
Weizengras kann sehr einfach in Pflanzschalen gezogen werden. Verwenden Sie dazu Keimweizen, der zwölf Stunden eingeweicht wird. Danach auf angefeuchtete Erde oder Baumwollwatte geben und mit einer Folie locker abdecken. Bei etwa 20 Grad Celsius drei Tage lang dunkel stellen, ab dem vierten Tag die Bedeckung entfernen. Wenn nötig wässern und an ein Fenster stellen. So kann das wachsende Gras die einfallende Sonnenenergie speichern.
Nach 10–14 Tagen kann bei einer Höhe von etwa 15 cm geerntet werden. Dazu werden die Grashalme abgeschnitten und am besten in einem speziellen Weizengrassafter ausgepreßt. Er trennt den Saft von den unverdaulichen Pflanzenfasern und wird von Hand betrieben. Mixer mit hoher Umdrehungszahl sind ungeeignet, da sie das Chlorophyll oxidieren lassen. Das Weizengras kann auch fein geschnitten über Salate, Suppen und Saucen gestreut werden. Der frischgepresste Saft ist leicht verderblich und muß sofort getrunken werden. Fangen Sie langsam mit 1–2 Teelöffeln an, eventuell mit Wasser oder anderen Säften vermischt. Wenn Sie anfangs voller Begeisterung zuviel auf einmal trinken, können Sie sich danach sehr schlecht fühlen. Ursache dafür sind die Giftstoffe im Körper, die durch die reinigende Wirkung des Weizengrassaftes gelöst und über den Blutkreislauf zur Ausscheidung gebracht werden. Ein Gefühl der Unbehaglichkeit kann andererseits auch ein Indiz dafür sein, daß eine innere Reinigung nötig ist.

Neben dem Weizengras können Sie auch Gersten- oder Dinkelgras anbauen. Die Anzucht gelingt aber nur mit Sprießkorngerste und Spelzdinkel. Ansonsten gehen sie gleich vor, wie oben beschrieben. Die Wirkungsweise entspricht der von Weizengras, wobei Gerstengrassaft mit seinen Bitterstoffen besonders zur Entgiftung der Leber geeignet ist und eine hochwertige Kalzium- und Magnesiumquelle darstellt.
Der basenreiche Dinkelgrassaft wird speziell für eine begleitende Krebstherapie empfohlen; daneben wirkt er stimmungsaufhellend und unterstützend in Rekonvaleszenzphasen. Dinkelgras hat einen vitalen Wachstumstrieb und ergibt mehr Saft als das Weizengras. Im Geschmack ist der Dinkelgrassaft angenehm süßlich. Mittlerweile werden die grünen Säfte auch als gefriergetrocknetes Pulver angeboten. Die Farbe bleibt zwar erhalten, doch ein Großteil der Vitalstoffe wird durch den Trocknungsprozeß zerstört.


Rauchen ist tödlich. Aufhören manchmal auch!

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Rauchverbote in öffentlichen Räumen ungeteilte Unterstützung erfahren? Davon abgesehen, dass sie eine wirklich gute Sache sind, findet man die Antwort einmal mehr, indem man fragt, wer davon profitiert: Die mächtigen Pharmakonzerne, die mit höchst bedenklichen Antirauchermitteln Riesenumsätze machen. Nächste angepeilte Station: Eine Impfung gegen das Rauchen. 

Ich habe letztes Jahr Champix (eine Pille zur Raucherentwöhnung) ausprobiert“, schreibt eine 46-jährige Friseur-meisterin aus Deutschland. „Ich hatte wirklich anfangs keine Lust mehr aufs Rauchen. Mir wurde jedoch nach jeder Tablette extrem übel. Aber ich zog es durch, bis es mir immer schlechter ging. Als ich eines Tages Hautausschlag bekam, dachte ich mir noch nicht sehr viel. Eine Woche später wurde meine Haut kochend heiß und als ich vom Arzt ein Mittel gegen Allergie bekam, wurde meine Haut ex-trem gelb. Nun machte er einen Bluttest, um meine Leber zu testen. Zu dieser Zeit konnte ich mich kaum mehr auf den Beinen halten. Ich wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Meine Leber war kurz vorm ‚Hopsgehen’. Nachdem ich eine Woche auf den Kopf gestellt wurde, mir gefühlte hundert Liter Blut für Untersuchungen abgenommen wurden und ich mich optisch sowie körperlich wie neunzig fühlte, bekam ich die Diagnose, dass es sich wahrscheinlich um eine Vergiftung handelte. Ich habe nun ein Jahr mit einer strengen Leberdiät hinter mir und seit zwei Monaten sind die Werte Gott sei Dank wieder normal. Ich rauche immer noch, habe aber ca. sieben Kilo durch die Diät abgenommen. Das war das einzig Gute daran. Ich dachte wirklich, ich muss sterben. Ich würde diese Tabletten nie mehr einnehmen!“ Klar, Internetforen sind mit Vorsicht zu genießen, doch sie sind voll mit derartigen Berichten. Soll das alles Spinnerei sein?
Mitnichten, denn auch der Fall von Jeff Carter Albrecht beschäftigte die Presse in den USA heftig: Der vierunddreißigjährige Musiker der US-Popband Edie Brickell and the New Bohemians stand an der Schwelle zu einer vielversprechenden Solokarriere. Sein Arzt aber warnte ihn vor dem Verlust des besonderen Klangs seiner Stimme, sollte er nicht bald aufhören zu rauchen. Albrecht nahm sich den Rat zu Herzen und beschloss, gemeinsam mit seiner Freundin Ryann Rathbone, vom Glimmstängel loszukommen – und zwar ebenfalls mithilfe der Entwöhnungspille Chantix (in Europa wird sie unter dem Namen Champix vertrieben). Mit Beginn der Einnahme hatten beide lebhafte, oft angsterregende Alpträume, „bei denen du nicht weißt, ob sie real sind oder nicht“, schildert Rathbone. Eine Woche nach dem Start, es war Anfang September 2007, gingen beide aus und Albrecht trank etwas über den Durst. Sie führte ihn in ihre Wohnung und beide nahmen eine Pille. Kurze Zeit später attackierte der Musiker völlig unerwartet seine verdutzte Freundin verbal und körperlich – was er vorher nie getan hatte – und stammelte sinnloses Zeug daher. „Es war, als ob er sich in ei­nem Alptraum befand“, schildert Ryann Rathbone. Sie flüchtete, Albrecht folgte ihr. Sie schaffte es, ins Haus zurückzukehren und es zu verschließen. Albrecht tobte und hämmerte an die Tür, doch diese blieb verschlossen. Der Musiker wandte sich ab, ging auf das Nachbargrundstück und hämmerte dort brüllend und schimpfend an die Tür. Von diesem Lärm aufgeweckt, rief die Nachbarin beim Notruf an: „Er brüllte. Ich wusste nicht, was er brüllte, aber ich habe ihm gesagt, dass er das Grundstück verlassen soll.“ Sekunden später feuerte deren Mann mit seiner Pistole, wie er sagte, einen Warnschuss durch die Tür ab. Dieser traf Albrecht tödlich in den Kopf.

Pillen wirken direkt aufs Gehirn

Von Anfang an war das Präparat des weltgrößten Pharmakonzerns Pfizer als ‚Wunderpille’ gefeiert worden. Doch stattdessen sollten viele durch sie ein ‚blaues Wunder’ erleben. Im Gegensatz zu den bisherigen Raucherentwöhnungsmitteln wie Kaugummis oder Pflaster setzt die neue Generation der Pillen nicht beim Nikotin, sondern direkt im Gehirn an: Der Champix-Wirkstoff Varenicilin bindet sich an jene Rezeptoren im Gehirn, die normalerweise das Nikotin besetzt. Dadurch lindere Varenicilin das Rauchverlangen und reduziere die angenehmen Effekte des Rauchens. Hersteller Pfizer erhielt 2006 die Zulassung in den USA und in der EU. Bereits sechs Jahre früher war die zweite Antiraucherpille Zyban von GlaxoSmithKline zugelassen worden. Dabei handelt es sich um ein Antidepressivum mit dem Wirkstoff Bupropion, bei dem Pharmakologen durch Zufall entdeckten, dass es Rauchern auch bei der Entwöhnung helfen kann. Als Antidepressivum erhielt Bupropion in den USA die Zulassung 1984, verlor diese jedoch nach mehreren, zum Teil tödlichen Krampfanfällen bereits 1986 wieder. Später wurde es wieder zugelassen – und zwar gleich für zwei Einsatzgebiete.

Die Medikamente sind verschreibungspflichtig und kosten bei einer empfohlenen dreimonatigen Anwendung 200 bis 400 Euro. Laut Champix-Zulassungsunterlagen griffen ein Dreivierteljahr nach ‚Behandlungsende’ mit Champix bereits 77 Prozent der Testpersonen wieder zur Zigarette, bei Zyban waren es 84 Prozent und bei der Placebo-Vergleichsgruppe 91 Prozent. Oder ungekehrt betrachtet: Bei neun Prozent reichte das Placebo, um zumindest eine Zeit lang nicht mehr zu rauchen, bei Zyban war der Anteil mit 16 Prozent nicht einmal doppelt so hoch und bei Champix mit 23 Prozent nicht.
Quelle: Zeitenschrift 

Samstag, 3. Mai 2014

Soja: Eine Bohne mit Nebenwirkung

Wer zu Tofu statt Fleisch greift, labt sich am guten Gewissen. Für den Körper indes ist so manch ein Steak unbedenklicher als täglicher Sojakonsum. Die beobachteten „Nebenwirkungen“ reichen von Demenz über Unfruchtbarkeit bis Krebs.

Was würden ernährungsbewusste Menschen nur ohne Soja machen? Tofu & Co. sind nicht nur Fleischersatz, die Pflanze gilt auch als hervorragende Quelle für Eiweiß, was vor allem Veganer sehr zu schätzen wissen. Hand aufs Herz: Wie sonst kann man ohne schlechtes Gewissen dem fleischlosen Fleischgenuss frönen und dabei auch noch Herzinfarkt und Krebs vorbeugen? Soja soll, so verspricht die Werbung, das Cholesterin senken und in gewissem Maß sogar krebshemmende Eigenschaften besitzen.
Leider trügt der schöne Schein. Soja ist alles andere als ein bekömmliches Nahrungsmittel. Wer beispielsweise aus ge­­sundheitlichen oder ethischen Gründen auf Fleisch und Milchprodukte verzichtet, soll­­­te diese unter keinen Umständen einfach durch Soja ersetzen. Zu viel Soja macht nämlich krank. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Doch wer macht sich schon die Mühe, Hunderte von akademischen Aufsätzen zu durchforsten? Eben. Deshalb finden Sie hier die wichtigsten Aspekte rund um Soja auf den Punkt gebracht:

Ein hochprozentiger Giftcocktail

Es gibt keine Nutzpflanze auf Erden, die stärker mit Pestiziden belastet ist als Soja. Weil Soja auch ein wichtiger Bestandteil für die Nahrung des Nutzviehs ist, wird diese Pflanze weltweit in riesigen Monokulturen angebaut. Doch da ist mehr: Soja ist die genmanipulierte Pflanze der ersten Stunde. Gerade weil diese Bohne so intensiv bewirtschaftet wird, spielen die Agrokonzerne seit Jahrzehnten an ihrem Erbgut herum. Gensoja wird vor allem in den USA und in Südamerika in ganz großem Stil angebaut. Mit der Kennzeichnung nimmt man es nicht allzu genau. Was dazu führt, dass praktisch in allen Sojaprodukten Gensoja enthalten sein kann. Doch selbst wenn man viel schärfere Kontrollen durchführen würde, ist es wohl bereits zu spät. Denn die unkontrolliert freigesetzte transgene Sojabohne hat längst ihre natürlichen Artgenossen in­­fiziert. Experten gehen inzwischen davon aus, dass es weltweit kaum mehr Sojapflanzen gibt, die nicht durch Pollenflug unabsichtlich „genmanipuliert“ wurden. Einen hundertprozentigen Schutz davor kann ­leider auch das Bio-Label nicht bieten.
Für die Nahrungsmittelindustrie ist Kosteneffizienz oberstes Gebot. Deshalb ist logisch, dass man in ihren Fabriken preisgünstigen Soja der entsprechenden Qualität verarbeitet. Aber das ist eigentlich sowieso egal, wenn man weiß, wie Soja verarbeitet wird. Babynahrung, Backwaren, Diätgetränke, Fertiggerichte, Kantinenessen und Fastfood enthalten häufig Protein, das aus Soja gewonnen wurde. Weil sich auch die Nahrungsindustrie bewusst ist, dass die Sojabohne von Natur aus Antinährstoffe enthält, werden diese in einem hochindustriellen Ver­­­fahren entfernt. Dazu gehören unter anderem starke Säure- und Laugenbäder. Das so gewonnene Sojaproteinisolat SPI ist die Grundsubstanz in den meisten Sojaprodukten. Um ein proteinreiches Pulver zu erhalten, wird diese Masse dann unter hohen Temperaturen trockengedüst. In dieser texturierten Soja entsteht aber der Neurotransmitter Excitotoxin, ein Nervengift, das allergische Reaktionen auslösen kann so­­wie auch krebserregende Stoffe.

Alzheimer durch industrielle Sojaprodukte?

Besonders schlimm aber ist, dass man die Säurebehandlung des Sojabreis in riesigen Aluminiumtanks durchführt – und auf diese Weise Aluminium in das Endprodukt ge­­schleust wird. Das Schwermetall schädigt die Nerven und gilt inzwischen als eine Hauptursache von Demenz. 

Dies zeigt beispielsweise eine Studie an auf Hawaii lebenden japanischen Männern, die bereits im Jahr 2000 publiziert wurde: Sie kam zum Schluss, dass der Verzehr von nur zwei Portionen Tofu pro Woche die Entwicklung von Demenz signifikant fördert. Andere Studien weisen auf eine mehr als dreifach erhöhte Rate von Alzheimer und anderen Demenz-Erkrankungen bei regelmäßigem Soja-Konsum hin.
Für Dr. Tim O’Shea kann der Grundstein für eine spätere Alzheimer-Erkrankung be­­reits in der Babyflasche gelegt werden. Er weist warnend darauf hin, dass die Blut-Hirn-Schranke bei Säuglingen noch nicht ausgebildet ist und das mit der Nahrung aufgenommene Aluminium deshalb ungehindert das Gehirn schädigt. Schlimm: Der Aluminiumgehalt in Babynahrung auf Soja-Basis ist zehnmal höher als in Säuglingsnahrung auf Kuhmilch-Basis – und einhundertmal höher als in unverarbeiteter Kuhmilch.

Zecken-Impfung? Auf keinen Fall!

Der Zecken- Impfstoff und seine Nebenwirkungen:
Der Impfstoff besteht aus abgetöteten Zeckenviren, welche auf befruchteten Hühnereiern gezüchtet werden. Aus Aluminiumhydroxid und Quecksilber in Form von Thiomersal und Spuren von Hühnereiweiss, Humanalbumin, Formaldehyd, Antibiotika, Salze und Zucker. Da sind bedenkliche Stoffe dabei:
Aluminiumhydroxid zerstört Gehirnzellen.
Quecksilber ist für unseren Organismus hochgiftig und kann zu allerlei Schädigungen und Krankheiten führen: Alzheimer, Unfruchtbarkeit, Multiple Sklerose, Nierenschädigung, Migräne, Depressionen, Gelenkschäden, Rheuma, Pilzbefall, Neurodermitis und vieles mehr…
Formaldehyd hat eine krebsauslösende Wirkung, kann in erhöhter Konzentration zum Kindstod führen.
Antibiotika im Impfstoff erfüllt keinen gesundheitlichen Sinn. Erstens ist Antibiotika bei Viren völlig nutzlos (FSME ist ein Virus) und bekämpft allenfalls Bakterien. Zweitens werden Bakterien immer resistenter gegen Antibiotika durch eben den vermehrten Einsatz in Impfstoffen und zur unüberlegten Symptombehandlung bei Krankheit.
Folgende Nebenwirkungen stehen auch auf einem Beipackzettel des Zecken-Impfstoffs:
Vor allem nach der ersten Impfung können grippeähnliche Symptome mit Fieber über 38 °C, begleitet von Kopfschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl auftreten. Andere Nebenwirkungen sind Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle, Abgeschlagenheit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen, Anschwellung der regionalen Lymphknoten, Erbrechen und Augenschmerzen, allergische Reaktionen z.B. Schwellung der Schleimhäute, Nesselsucht, Verengung der oberen Luftwege, Atemnot, Bronchopasmus, Blutdrucksenkung, Durchfall, Kreislaufreaktionen, etc. mit vorübergehenden unspezifischen Sehstörungen, Ausbildung eines Granuloms an der Impfstelle, Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, einschließlich aufsteigender Lähmungen bis hin zur Atemlähmung.
Am Schluss dieser Aufzählung steht wortwörtlich:
“Statistisch ist kein Hinweis auf eine Häufung von Erstmanifestationen oder Schubauslösungen von Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose) nach Impfungen zu erkennen. Trotzdem kann im individuellen Fall nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Impfung als unspezifischer Trigger einen Schub bei entsprechender Präposition auslösen kann.”
Aber wer liest schon den Beipackzettel? ;-)

Hat die Zecken-Impfung eine Wirkung?
Die Wirkung der Zeckenimpfung ist weder von der Pharmaindustrie, noch von unseren Wissenschaftlern jemals nachgewiesen worden (was bei allen anderen Impfungen übrigens auch nicht getan wurde)!
Prof. Dr. med. H. Glossman aus Innsbruck, Österreich rät dazu, von der Zeckenimpfung Abstand zu nehmen.
Gerade in Österreich werden Massenimpfungen durchgeführt, da eine echte Hysterie gegen diese kleine, harmlose Zecke ausgelöst wurde. Warum? Der Herrsteller und der Gutachter des Impfstoffes sind ein und derselbe – die Firma Immuno.
Die Pharmaindustrie verdient Milliarden durch das Schüren von Ängsten und ihrer Monopolstellung. Jeder Impfstoff, jedes Medikament hat Nebenwirkungen. für die man wiederum Medikamente benötigt, usw.
Die Menschen dürfen nicht gesund sein – wie sollen die Pharmakonzerne denn dann noch Geld verdienen???
Quelle: Infowars Deutschland

Kolumbien: Zuletzt kontaktiertes Volk gewaltsam vertrieben

Die Nukak Indianer sind von bewaffneten Gruppen überfallen und dazu gezwungen worden, ihre Häuser zu verlassen. Die Nukak sind das zuletzt kontaktierte indigene Volk Kolumbiens.
Acht Nukak-Familien wurden von ihrem Gebiet im Südosten Kolumbiens, nahe der Gemeinde San José del Guaviare, vertrieben. Sie haben in provisorischen Lagern Schutz gefunden.
Die Existenz der Nukak wurde erst 1988 weitgehend bekannt, als rund 40 ihrer Angehörigen in einer Stadt erschienen, die Siedler im angestammten Gebiet des indigenen Volkes kurz zuvor errichtet hatten.
Nach der Kontaktaufnahme starb die Hälfte der Nukak an eingeschleppten Krankheiten wie Grippe oder Malaria.
Trotz der erfolgreichen Kampagne zur Gründung eines Schutzgebietes für die Nukak, die von Survival International, der nationalen Organisation für Indigene (ONIC) und anderer Organisationen geführt wurde, sind illegal bewaffnete Gruppen und Kokabauer in ihren Wald eingedrungen. Vermutlich ist das Gebiet mit Landminen übersät.
Aus den einst nomadischen Jägern und Sammlern wurden weitgehend sesshafte Flüchtlinge, die zum Überleben auf Almosen des Staates angewiesen sind.
Kolumbiens blutiger Konflikt zwischen bewaffneten Gruppen – die sich inzwischen hauptsächlich durch den Kokain-Handel finanzieren – und den Regierungskräften, hat das Leben Zehntausender Indigener zerstört.
Laut ONIC werden täglich 35 kolumbianische Indianer zwangsumgesiedelt. Alle 40 Stunden wird ein Indigener getötet.
Quelle: Survival International

Freitag, 2. Mai 2014

Food Waste in der Schweiz

Rund ein Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel geht zwischen Feld und Teller verloren oder wird verschwendet. Das entspricht pro Jahr rund 2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel oder der Ladung von rund 140‘000 Lastwagen, die aneinandergereiht eine Kolonne von Zürich bis Madrid ergeben würden. Fast die Hälfte der Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht: Pro Person landen hier täglich 320 Gramm einwandfreie Lebensmittel im Abfall. Dies entspricht fast einer ganzen Mahlzeit.
Diese Zahlen stammen aus wissenschaftlichen Ergebnissen, die nun laufend präzisiert und verdeutlicht werden. Fest steht: die Verluste müssen verringert und die Verschwendung gestoppt werden - für die Menschen und ihre natürliche Umwelt.

Verluste in der Landwirtschaft

In der Landwirtschaft entstehen 20 Prozent aller Lebensmittelverluste. Dies geschieht zum Beispiel weil...
  • die Ernte aus technischen Gründen nie voll eingefahren werden kann
  • nicht normgerechte Produkte aussortiert werden. Dies können fingrige Karotten, missförmige Kartoffeln oder zu grosse Äpfel und Gurken sein.

Verluste in Handel und Verarbeitung

Im Handel und bei der Verarbeitung entstehen 30 Prozent der Lebensmittelverluste. Die industrielle Verarbeitung kann nicht alle Nebenprodukte verwerten und auch der Handel produziert Verluste in den Verkaufsprozessen.
  • Verarbeitungsverluste entstehen durch nicht normgerechtes Getreide, Molke als Nebenprodukt der Käseherstellung oder Teigreste.
  • In Transporten werden Lebensmittel beschädigt
  • Überschreiten Waren das Verkaufsdatum im Lager, müssen sie entsorgt werden
  • Bleiben Frischprodukte in den Regalen liegen, landen sie im Abfall der Verteiler

Verschwendung in Haushalten und bei Grossverbrauchern

Durch Haushalte und Grossverbraucher entsteht die Hälfte aller Lebensmittelverluste. Sie enstehen durch...
  • Kaufentscheidungen: Es wird mehr gekauft als benötigt. Verpackungsgrössen passen nicht immer auf unsere Bedürfnisse, Kochpläne können sich kurzfristig verändern oder die offene Flasche Milch im Kühlschrank geht vergessen.
  • die Lagerung: Die Art der Lagerung von Lebensmittel beeinflusst ihre Haltbarkeit. Zum Beispiel können Bananen den Reifeprozess anderer Früchte beschleunigen und sie schneller verderben lassen.
  • Interpretation der Haltbarkeit: Produkte sollten nicht nur nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum beurteilt werden sondern auch mit unseren Sinnen. Oft können Produkte auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrt werden.
  • Kochüberschüsse: Oft wird mehr gekocht als benötigt – die Reste werden jedoch nicht verwertet. Hier ist Kreativität gefragt!
  • Quelle: Food Waste in der Schweiz