Bonn - Wegen des Kaufs des umstrittenen US-Konzerns Monsanto hat die Führungsriege des Agrarchemiekonzerns Bayer bei ihren Aktionären massiv an Vertrauen verloren.
Die Anteilseigner verweigerten dem Vorstand am Freitag überraschend die Entlastung: 55,5 Prozent des anwesenden Grundkapitals stimmten dagegen und nur 44,5 Prozent dafür. Für Vorstandschef Werner Baumann war das eine schallende Ohrfeige - normalerweise bekommt die Leverkusener Chefetage bei ihrer alljährlichen Hauptversammlung eine Zustimmung von etwa 97 Prozent. Das Votum hat allerdings keine direkten Folgen für den Vorstand, die Entlastung gilt eher als formaler Schritt.
Bei der 13-stündigen Veranstaltung in einem Bonner Kongresszentrum waren zahlreiche Großaktionäre hart ins Gericht gegangen mit der Chefetage. Mit Blick auf Imagekratzer durch die Klagewelle wegen angeblicher Krebsrisiken des Unkrautvernichters Glyphosat in den USA und den rapiden Kursverfall der Bayer-Aktie an der Börse sagte etwa Mark Tüngler von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW): «Nie zuvor hat ein Dax-Konzern Reputation und Wert so schnell eingebüßt - das ist eine Schande.»
Kritik kam auch vom Analysten Janne Werning von der Fondsgesellschaft Union Investment: «Die Bayer-Führung hat die Rechtsrisiken des Monsanto-Deals offenbar völlig unterschätzt.» Seit 2018 hat Bayer in den USA zwei Gerichtsschlappen hinnehmen müssen, der Konzern wurde zu hohem Schadenersatz an Krebskranke verurteilt. Dagegen geht Bayer aber in Berufung. Insgesamt müssen sich die Leverkusener, die 2018 den Konkurrenten und Saatguthersteller Monsanto übernommen hatten, in den USA mittlerweile 13 400 Schadenersatzklagen wegen Glyphosat stellen - und die Zahl dürfte weiter steigen.
Bayer-Chef Werner Baumann beteuerte erneut, dass Glyphosat «bei sachgerechter Anwendung ein sicheres Produkt» sei. Mit Blick auf die krebskranken Kläger in den USA sagte der Manager: «Glyphosat-basierte Produkte sind nicht der Grund für ihre schweren Erkrankungen.»
Baumanns Beteuerungen konnten die tiefen Sorgenfalten der anwesenden Anteilseigner aber nicht glätten. Die Rechtsrisiken durch Monsanto seien für das 1863 gegründete Traditionsunternehmen «riesig und unkalkulierbar», monierte Nicolas Huber von der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS. «Wir Aktionäre haben große Bedenken um den Fortbestand einer 150 Jahre alten und größtenteils erfolgreichen deutschen Industriegeschichte.» Ingo Speich von der Deka, die zu den Top-10-Anteilseignern von Bayer zählt, sprach von einem «Scherbenhaufen» und sagte mit Blick auf den Kursverfall: «Innerhalb von nur zwei Jahren ist der einstige Pharmagigant zu einem Zwerg mutiert.» Es gebe die Gefahr, übernommen oder sogar zerschlagen zu werden.
Baumann antwortete auf die Kritik ruhig und blieb bei seiner Linie: Man dürfe angesichts der Kurseinbußen zwar nichts beschönigen, dennoch sei der Monsanto-Kauf auf lange Sicht der richtige Schritt gewesen. «Wir halten die Monsanto-Akquisition nach wie vor für werthaltig und strategisch richtig.»
Man habe die Übernahme vorab gründlich geprüft, sagte der Manager. Aber war es überhaupt möglich, die Rechtsrisiken vorher genau einzuschätzen? Aktionäre meldeten Zweifel an - Monsanto sei auch börsennotiert gewesen, möglicherweise durften die US-Amerikaner in den Übernahmeverhandlungen gar nicht alle Karten auf den Tisch legen. Baumann ließ auch diesen Vorwurf abperlen - die Tiefenprüfung des Unternehmens (Due Diligence) sei «marktüblich» gewesen.
Kritik bei Aktionärstreffen ist - auch bei Bayer - durchaus üblich. Unüblich waren am Freitag hingegen ihre Schärfe und die Ankündigung mehrerer Großaktionäre, gegen die Entlastung zu stimmen. Im Jahr 2002 hatte es wegen des Lipobay-Skandals für den damaligen Vorstand nur 90 Prozent gegeben - zuvor hatte Bayer den Cholesterinsenker, der im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen stand, vom Markt genommen. Dieser Wert galt als extrem schlecht - und wurde bei dem Votum am späten Freitagabend deutlich gerissen.
Die Abstimmung wird die Stellung von Unternehmenschef Baumann womöglich schwächen. Allerdings gab der Aufsichtsrat nach einer eilig einberufenen Sitzung am frühen Samstagmorgen dem Konzernlenker demonstrativ Rückendeckung. Man stehe «geschlossen hinter dem Vorstand», hieß es von Seiten des Kontrollgremiums. Man werde den Vorstand dabei «unterstützen, das Vertrauen der Aktionäre und weiterer Stakeholder in das Unternehmen und seine Strategie schnellstmöglich und vollständig wieder zurückzugewinnen».
Auch der Versammlungsleiter und Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning hatte bei der Hauptversammlung einen Dämpfer bekommen. Sein Kontrollgremium wurde nur mit 66,4 Prozent des vertretenen Grundkapitals entlastet, nach 98 Prozent im Vorjahr.
Bei der Hauptversammlung hatte der 56-jährige Baumann im Kreuzverhör der Anteilseigner beteuert, dass sich der Aktienkurs erholen werde: «Wir setzen alles daran, den Wert unseres Unternehmens wieder in die Bereiche zu führen, wo er hingehört.» Zudem wies er auf gute Zahlen hin - tatsächlich hatte Bayer sich zum Jahresauftakt betriebswirtschaftlich insgesamt gut entwickelt, der Umsatz legte deutlich zu. Doch die dunklen Wolken wegen der Monsanto-Rechtsrisiken trübten die Stimmung der Aktionäre nachhaltig.
Während in das Bonner Kongresszentrum WCCB rund 3.600 Aktionäre gekommen waren, sorgten vor den Türen des Gebäudes bis zu 700 Demonstranten am Morgen für lautstarken Protest - die meisten von ihnen waren junge Menschen aus der «Fridays-for-Future»-Bewegung. Große Agrarkonzerne wie Bayer seien schlecht für die Umwelt und damit für die Zukunft, sagte Aktivist Felix Pohl draußen auf der Straße.
Zehn Stunden später tauchte der 20-Jährige dann in dem Kongresszentrum auf und prangerte die «Profitgier» von Bayer an. Nach seinem Redebeitrag skandierte mit einigen Mitstreitern im Saal: «Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut.» Diesmal war der Chor der Aktivisten allerdings leiser als am Morgen, als Hunderte von ihnen den «Fridays»-Slogan geschrien hatten.
Pohls Frage, wie viel Liter Pestizide Bayer im vergangenen Jahr produziert habe, führte allerdings zu keinen neuen Erkenntnissen: Man veröffentliche Umsätze in der Agrarsparte, aber keine Mengen, entgegnete Baumann dem «Fridays»-Aktivisten.
Quelle: dpa
Samstag, 27. April 2019
Freitag, 26. April 2019
Landwirtschaftliche Produkte aus Brasilien boykottieren
Brasília/Brüssel - Keine Geschäfte um jeden Preis: Hunderte Wissenschaftler und Ureinwohner haben die EU dazu aufgerufen, bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Brasilien auf den Schutz der Umwelt und die Einhaltung der Menschenrechte zu bestehen.
«Brasiliens Wälder, Feuchtgebiete und Savannen sind entscheidend für die große Vielfalt der indigenen Völker, die Stabilität des globalen Klimas und die Erhaltung der Biodiversität», heißt es in einem offenen Brief in der Fachzeitschrift «Science». «Wir rufen die EU dazu auf, ihre Chance zu nutzen, um die Wahrung der Menschenrechte und den Schutz der Umwelt sicherzustellen.»
Unterzeichnet wurde das Schreiben von über 600 Wissenschaftlern aus EU-Staaten und den Vertretern von zwei Dachorganisationen der brasilianischen Ureinwohner, die rund 300 indigene Völker vertreten.
Der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro will den Schutz des Amazonasgebiets zurückfahren und den Regenwald stärker wirtschaftlich nutzen. Die EU verhandelt seit Jahren mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur über ein Freihandelsabkommen. Die Gespräche gelten allerdings als festgefahren. Uneinigkeit herrscht vor allem im Bereich der Landwirtschaft.
Durch den Import landwirtschaftlicher Produkte sei die EU mitverantwortlich für die großflächige Abholzung in Brasilien, hieß es in einer Erklärung der Unterzeichner des offenen Briefs. «Wir wollen, dass die EU aufhört, Abholzung zu importieren und stattdessen ein Vorbild für nachhaltigen Handel wird», sagte Laura Kehoe von der Universität in Oxford laut einer Mitteilung. Der brasilianische Wissenschaftler Tiago Reis sagte: «Das Zeitfenster, um desaströse Folgen des Klimawandels zu vermeiden, schließt sich. Die Schulstreiks und Klima-Proteste in Europa haben gezeigt, dass wir nicht länger bereit sind, Produktionsweisen hinzunehmen, die Klimawandel verursachen.»
Die Entwaldung bedrohe viele Arten, setze große Mengen an Kohlendioxid frei, und sie gefährde die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung, sagte Tobias Kümmerle von der Humboldt-Universität in Berlin. «Wir sollten auch beim Import von Agrarprodukten höhere Standards in Bezug auf Umwelt und Menschenrechte anlegen, da diese Produktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaften in den Herkunftsländern hat.»
Die Nichtregierungsorganisation Amazon Watch warf ihrerseits Unternehmen aus Europa und den USA vor, durch ihre Geschäftsbeziehungen nach Brasilien die Abholzung des Regenwaldes zu befeuern. «Unsere Untersuchung zeigt, wie die globalen Märkte die schlimmsten Akteure der brasilianischen Landwirtschaft stützen», sagte Christian Poirier von Amazon Watch. «Sie unterstützen brasilianische Firmen, die für die zunehmende Abholzung und den Anstieg von Menschenrechtsverletzungen gegen die indigenen Gemeinschaften und die Landbevölkerung verantwortlich sind.»
Die niederländische Nichtregierungsorganisation Profundo hat die Geschäftsbeziehungen von 56 wegen Umweltvergehen in Brasilien verurteilte Firmen analysiert. Zu den Kunden der Umweltsünder gehören demnach Unternehmen in den USA, Kanada und Europa. Zudem sollen laut dem Bericht Banken aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA die brasilianischen Firmen mit Krediten versorgen.
«Wir benötigen Hilfe, damit die Dinge sich ändern», sagte die Koordinatorin der indigenen Dachorganisation APIB, Sônia Guajajara. «Wir rufen die internationalen Konsumenten dazu auf, landwirtschaftliche Produkte aus Brasilien zu boykottieren, bis sich die brasilianische Regierung des Schutzes des indigenen Landes annimmt, und etwas gegen die Gewalt gegen Ureinwohner tut. Wir wollen Frieden, damit unsere Leute ein gutes und würdiges Leben führen können.»
dpa
«Brasiliens Wälder, Feuchtgebiete und Savannen sind entscheidend für die große Vielfalt der indigenen Völker, die Stabilität des globalen Klimas und die Erhaltung der Biodiversität», heißt es in einem offenen Brief in der Fachzeitschrift «Science». «Wir rufen die EU dazu auf, ihre Chance zu nutzen, um die Wahrung der Menschenrechte und den Schutz der Umwelt sicherzustellen.»
Unterzeichnet wurde das Schreiben von über 600 Wissenschaftlern aus EU-Staaten und den Vertretern von zwei Dachorganisationen der brasilianischen Ureinwohner, die rund 300 indigene Völker vertreten.
Der rechtspopulistische Präsident Jair Bolsonaro will den Schutz des Amazonasgebiets zurückfahren und den Regenwald stärker wirtschaftlich nutzen. Die EU verhandelt seit Jahren mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur über ein Freihandelsabkommen. Die Gespräche gelten allerdings als festgefahren. Uneinigkeit herrscht vor allem im Bereich der Landwirtschaft.
Durch den Import landwirtschaftlicher Produkte sei die EU mitverantwortlich für die großflächige Abholzung in Brasilien, hieß es in einer Erklärung der Unterzeichner des offenen Briefs. «Wir wollen, dass die EU aufhört, Abholzung zu importieren und stattdessen ein Vorbild für nachhaltigen Handel wird», sagte Laura Kehoe von der Universität in Oxford laut einer Mitteilung. Der brasilianische Wissenschaftler Tiago Reis sagte: «Das Zeitfenster, um desaströse Folgen des Klimawandels zu vermeiden, schließt sich. Die Schulstreiks und Klima-Proteste in Europa haben gezeigt, dass wir nicht länger bereit sind, Produktionsweisen hinzunehmen, die Klimawandel verursachen.»
Die Entwaldung bedrohe viele Arten, setze große Mengen an Kohlendioxid frei, und sie gefährde die Lebensgrundlagen der indigenen Bevölkerung, sagte Tobias Kümmerle von der Humboldt-Universität in Berlin. «Wir sollten auch beim Import von Agrarprodukten höhere Standards in Bezug auf Umwelt und Menschenrechte anlegen, da diese Produktion erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaften in den Herkunftsländern hat.»
Die Nichtregierungsorganisation Amazon Watch warf ihrerseits Unternehmen aus Europa und den USA vor, durch ihre Geschäftsbeziehungen nach Brasilien die Abholzung des Regenwaldes zu befeuern. «Unsere Untersuchung zeigt, wie die globalen Märkte die schlimmsten Akteure der brasilianischen Landwirtschaft stützen», sagte Christian Poirier von Amazon Watch. «Sie unterstützen brasilianische Firmen, die für die zunehmende Abholzung und den Anstieg von Menschenrechtsverletzungen gegen die indigenen Gemeinschaften und die Landbevölkerung verantwortlich sind.»
Die niederländische Nichtregierungsorganisation Profundo hat die Geschäftsbeziehungen von 56 wegen Umweltvergehen in Brasilien verurteilte Firmen analysiert. Zu den Kunden der Umweltsünder gehören demnach Unternehmen in den USA, Kanada und Europa. Zudem sollen laut dem Bericht Banken aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA die brasilianischen Firmen mit Krediten versorgen.
«Wir benötigen Hilfe, damit die Dinge sich ändern», sagte die Koordinatorin der indigenen Dachorganisation APIB, Sônia Guajajara. «Wir rufen die internationalen Konsumenten dazu auf, landwirtschaftliche Produkte aus Brasilien zu boykottieren, bis sich die brasilianische Regierung des Schutzes des indigenen Landes annimmt, und etwas gegen die Gewalt gegen Ureinwohner tut. Wir wollen Frieden, damit unsere Leute ein gutes und würdiges Leben führen können.»
dpa
Samstag, 16. März 2019
Impressum
Alfred Schneider
PR-S
9300 Filadelfia-Boqueron
Paraguay
Tel. 00595 984 280551
E-mail: mosquitotime@gmail.com
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Sonntag, 10. März 2019
Wie befällt der Borkenkäfer die Bäume?
Borkenkäfer sind nur wenige Millimeter groß. Bei einer Massenvermehrung können sie enorme Schäden in Wäldern anrichten.
Bei entsprechender Witterung wachsen vom Buchdrucker, der für ältere Fichtenbestände gefährlich ist, und vom Kupferstecher, der Jungwuchs bevorzugt, pro Jahr bis zu vier Generationen heran, wie Hessenforst mitteilte. Die Käfer bohren sich durch die Rinde und legen ihre Eier ab. Die Schicht, die den Baum mit Wasser und Nährstoffen versorgt, wird bei der Entwicklung der Brut geschädigt.
Auf das Bohren der Käfer reagieren Fichten mit Harzfluss und können sich so gegen einzelne Angriffe gut wehren. Bei anhaltender Trockenheit und einem Massenanflug von Borkenkäfern versagt die Abwehr jedoch. Fachleute können befallene Bäume im Wald leicht am Bohrmehl erkennen. Diese Bäume werden gefällt, entrindet und abtransportiert, um eine weitere Verbreitung einzudämmen.
Es gibt mehr als 100 Borkenkäferarten in Europa. Die für die Bäume gefährlichsten Arten sind Buchdrucker und Kupferstecher, die vor allem Fichten befallen, sowie der Lärchenborkenkäfer. Die Tiere sind 0,8 bis neun Millimeter lang, von dunkelbrauner bis schwarzer Farbe.
Die Käfer schwärmen meist von April an. Das Männchen bohrt sich unter die Rinde und legt dort Begattungskammern an. Die Weibchen, angelockt durch Sexualdüfte, legen dann ihre Eier ab. Daraus entwickeln sich Larven, die eigene Larvengänge anlegen, die in einer Puppenwiege enden. Dort schlüpft der Jungkäfer und frisst sich aus der Rinde. Gefährdet sind vor allem vorgeschädigte Bäume.
Donnerstag, 7. März 2019
Giftschwemme in Brasilien!
In Brasilien ist wieder einmal der Staudamm einer Eisenerzmine gebrochen. Am 25. Janaur 2019 ergossen sich etwa 12 Millionen Tonnen verseuchter Abfälle beim Ort Brumadinho im Bergland von Minas Gerais talabwärts.
Die Schlammlawine riss mindestens 186 Menschen in den Tod, weitere 122 Personen werden noch vermisst. Der Minenkomplex, Wohnsiedlungen, Flüsse und die Tropenvegetation sind bis zu 15 Meter hoch mit dem toxischen Schlamm bedeckt.
Der Dammbruch war kein Unfall, sondern ein schweres Verbrechen an Mensch und Natur.
Betreiber der Eisenerzmine ist der brasilianische Konzern Vale, der größte Eisenerzproduzent der Welt. Die Verantwortlichen für die Katastrophe sitzen aber nicht nur in Brasilien, sondern auch in Deutschland. Der TÜV Süd mit Sitz in München hatte den Damm des Absetzbeckens noch im September 2018 als sicher zertifiziert.
Wir beziehen jährlich gut 26 Millionen Tonnen Eisenerz - etwa 58 Prozent der Importe - aus Brasilien. Konzerne wie ThyssenKrupp, AcelorMittal und die Salzgitter AG stellen daraus Stahl her, aus dem die deutsche Industrie Millionen Autos, Maschinen, Baustahl und viele weitere Konsumgüter für uns und den Export in alle Welt erzeugt.
Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft müssen Verantwortung für die Lieferketten tragen. Beide müssen sicher stellen, dass Umwelt- und Sicherheitsstandards sowie Arbeits- und Menschenrechte bei der Erzeugung der Rohstoffe eingehalten werden.
Die Schlammlawine riss mindestens 186 Menschen in den Tod, weitere 122 Personen werden noch vermisst. Der Minenkomplex, Wohnsiedlungen, Flüsse und die Tropenvegetation sind bis zu 15 Meter hoch mit dem toxischen Schlamm bedeckt.
Der Dammbruch war kein Unfall, sondern ein schweres Verbrechen an Mensch und Natur.
Betreiber der Eisenerzmine ist der brasilianische Konzern Vale, der größte Eisenerzproduzent der Welt. Die Verantwortlichen für die Katastrophe sitzen aber nicht nur in Brasilien, sondern auch in Deutschland. Der TÜV Süd mit Sitz in München hatte den Damm des Absetzbeckens noch im September 2018 als sicher zertifiziert.
Wir beziehen jährlich gut 26 Millionen Tonnen Eisenerz - etwa 58 Prozent der Importe - aus Brasilien. Konzerne wie ThyssenKrupp, AcelorMittal und die Salzgitter AG stellen daraus Stahl her, aus dem die deutsche Industrie Millionen Autos, Maschinen, Baustahl und viele weitere Konsumgüter für uns und den Export in alle Welt erzeugt.
Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft müssen Verantwortung für die Lieferketten tragen. Beide müssen sicher stellen, dass Umwelt- und Sicherheitsstandards sowie Arbeits- und Menschenrechte bei der Erzeugung der Rohstoffe eingehalten werden.
Samstag, 23. Februar 2019
CDC-Studie: 35570 Impfschäden innerhalb eines Monats!
22 Feb 2019 by Jan Walter
Brian S. Hooker (PhD & PE) ist ein Associate Professor für Biologie an der Simpson University in Redding, Kalifornien, wo er sich auf Chemie und Biologie spezialisiert hat. Dr. Hooker wurde am 8. Februar 2019 vor dem Gesundheitsausschuss des US-Bundesstaates Washington in den Zeugenstand gerufen, um sein Gutachten in Bezug auf Impfstoffe und Trumps landesweiten Aufhebung der Impfpflicht anzuhören, weil die jüngsten Ausbrüche von Masern, insbesondere in Rockland County (New York) und Clark County (Washington), in der öffentlichen Gesundheitsinfrastruktur der USA und in der Gesetzgebung des Staates für Furore sorgten. Industrielle Spitzengruppen wie die American Academy of Pediatrics (AAP) und die National Association of County und City Health Beamte (NACCHO) haben die Gelegenheit genutzt, um neue Gesetze zu erlassen, die Trumps Aufhebung der Impfpflicht aushebeln könnten. Landesweit wurden sogar über 70 verschiedene Gesetzesvorschläge eingereicht, die die Gesinnungsfreiheit der Menschen in Bezug auf das Impfen wieder einschränken sollen.

Dr. Hooker: „Ich hatte kürzlich das Privileg vor dem Gesundheitsausschuss im Repräsentantenhaus des Staates Washington auszusagen und möchte hier ein paar Auszüge des Gutachtens veröffentlichen. Im US-Bundesstaat Washington hat der Gesetzgeber einen Gesetzentwurf eingeführt, um die Ausnahmeregelung in Bezug auf die Gesinnungsfreiheit für den Impfstoff gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR) aufzuheben.“
Folgendes wird aus dem Gutachten festgehalten:
Im US-Bundesstaat Washington gibt es ein Problem mit Masern, aber es sind nicht die niedrigen Impfraten, sondern tatsächlich die hohen Impfraten mit einem Impfstoff, der Säuglingen weder eine lebenslange Immunität noch den im ersten Lebensjahr essenziellen passiven mütterlichen Schutz bietet.
Als der Masernimpfstoff zum ersten Mal eingeführt wurde, hatten die meisten Menschen über 15 Jahre, die die Masern auf natürliche Art durchgemacht hatten, lebenslange Immunität. In den Industrienationen waren Masern, wie auch andere übertragbare Infektionen, nicht mehr gefährlich, ausser in seltenen Fällen aufgrund unzureichender Ernährung, schlechter Hygiene und/oder mangelnder Gesundheitsversorgung. Weil Masern ein fester Bestandteil der Kindheit waren, waren Jugendliche, Erwachsene, Eltern und Grosseltern immun. Und dank der passiven mütterlichen Immunität wurden Säuglinge geschützt. In den vier Jahren vor der Einführung des Masernimpfstoffs betrug die Sterblichkeitsrate im Bundesstaat Washington 1,4 in 10.000 Fällen und in der Allgemeinbevölkerung ungefähr 2 in 1.000.000.
Dem Gesetzgeber wird nun gesagt, dass die Anwendung der persönlichen Gesinnungsfreiheit die Gesundheit der Bevölkerung in Gefahr bringt. Ihnen wird erzählt, dass Masern ihre Babys in Gefahr bringen. Wenn jedoch die Mütter der Kinder während ihrer Kindheit wilde Masern hatten und stillen, sind die Babys geschützt. Wenn die Mütter geimpft wurden, auch wenn sie stillen, ist dies nicht mehr der Fall. Darüber hinaus bieten die mütterlichen Antikörper, die über die Plazenta transportiert werden eine lebenswichtige Immunität für Säuglinge.
Die Impfraten mit einem ineffektiven Impfstoff noch weiter zu steigern, ist nicht die Lösung. Der Herausgeber der Zeitschrift Vaccine Dr. Gregory Poland von The Mayo Clinic erklärte 1994: „Wenn die Masern-Impfrate in der Bevölkerung auf ein hohes Niveau ansteigt, werden Masern zu einer Erkrankung von immunisierten Personen.“ Die CDC-Statistiken für die MMR-Abdeckung von 19- bis 35-Jährigen gibt im Bundesstaat Washington 95,3% +/- 2,6% an. (Wenn die Impfstoffe wirksam wären, dürfte es diese Epidemien nicht mehr geben.)
Wie bereits vermerkt wurde, garantiert die Impfung keine Immunisierung, da Infektionskrankheiten in stark geimpften Gemeinschaften routinemässig ausbrechen. Ein Beispiel hierfür sind Pertussis-Ausbrüche, die aufgrund von Problemen mit dem azellulären Pertussis-Anteil des DTaP- und Tdap-Impfstoffs auftreten und asymptomatische Träger erzeugen. Ein asymptomatischer Träger ist eine Person, die sich mit einem Erreger angesteckt hat, aber keine Anzeichen oder Symptome aufweist. Obwohl sie vom Erreger selbst nicht betroffen sind, können Träger ihn auf andere übertragen oder Symptome in späteren Krankheitsstadien entwickeln.
Die SB277-Erfahrung (strenges Impfgesetz in Kalifornien) hat nicht zur erhofften Nachgiebigkeit der Impfverweigerer geführt. Im Gegenteil – die Aufhebung der persönlichen Gesinnungsfreiheit hat dazu geführt, dass Eltern entfremdet wurden, was zu einem Abzug aus dem Schulsystem sowie aus dem Staat führte und die Schule geriet in die unhaltbare Rolle einer „Impfpolizei“. Die Impfpflicht änderte nicht die Meinung der Eltern. Stattdessen wurden Familien aus der Schule verdrängt und Einkommensverluste für Schulbezirke verursacht. (Interessant ist auch, dass ausgerechnet elitäre Privatschulen die niedrigsten Impfraten aufweisen, wo doch genau aus diesen Kreisen der politische Druck entsteht.)
In Bezug auf die australischen Erfahrungen mit strengen Impfgesetzen erklärte ein Beamter: „Die Eltern gaben an, dass sie deswegen nicht mehr geimpft haben und vermehrt die Gesundheitsentscheidungen für ihre Kinder selbst bestimmen wollten. Zudem entstand eine beispiellose Bereitschaft, an Protestaktionen beteiligt zu sein.“ (J. Public Health Policy 2018, 39: 156, Helps et al.) Mit der Aufhebung der Gesinnungsfreiheit für den MMR-Impfstoff werden im Bundestaat Washington 2,9% der Kinder (15.000 bis 20.000 Schüler/innen) von der Schule ausgeschlossen. Wenn diese Massnahme auf alle Impfstoffe ausgeweitet wird, werden es 37.000 sein, die von der Schule entfernt werden. Für kleine Schulbezirke wird dies eine Finanzkrise verursachen. Mandate ermutigen nicht zur Impfung, sie drängen Familien aus den Schulgemeinden.
Der Oberste Gerichtshof bezeichnte im Fall Bruesewitz gegen WyethImpfungen als „unsicher“ und die wissenschaftliche Literatur zeigt eine beängstigende Inzidenz unerwünschter Impfstoffereignisse, angesichts dessen ist die vorgeschlagene Aufhebung der Gesinnungsfreiheit nicht tragbar. In den letzten zehn Jahren wurde in den USA ein einziger Todesfall durch Masern gemeldet und aufgrund der Krankengeschichte des Patienten ist unklar, ob und wie Masern dabei eine Rolle gespielt haben. Während des gleichen Zeitraums wurden 105 Todesfälle gemeldet, die mit den MMR- oder MMRV-Impfungen in Verbindung standen. Von 2006 bis 2011 finanzierte das CDC (Bundesbehörde des Gesundheitsministeriums) ein Projekt von Harvard Pilgrim Health Care Inc. zur Automatisierung der VAERS-Datenbank (System zur Erfassung von Impfschäden). Ursprünglich war VAERS ein passives Überwachungssystem, das auf eine freiwillige Meldung von mutmasslichen Impfschäden basierte. Da die CDC-Funktionäre über eine mögliche Untererfassung besorgt waren, liess das Team von Harvard Pilgrim ein Überwachungssystem für einen grossen Gesundheitsdienstleister mit 35 Kliniken einrichten, um die Ergebnisse von 1,4 Millionen Impfungen zu überwachen. Im Abschlussbericht kam aus, dass innerhalb von nur 30 Tagen nach der Impfung 35.570 potenzielle Impfschäden aufgezeichnet wurden. Mit anderen Worten, die Rate potenzieller unerwünschter Ereignisse lag bei 2,6% und die Mainstream Medien haben kein einziges Wort über den Skandal verloren.
Drei überprüfbare Fakten über die Masernimpfung:
1. Die Masernsterblichkeit war vor der Einführung des Impfstoffes praktisch ausgerottet.
2. In den letzten 10 Jahren hat die CDC höchstens einen Tod durch Masern registriert, dafür aber 105 Todesfälle, die mit den MMR- oder MMRV-Impfungen in Verbindung standen. (Im unten stehenden E-Mail bestätigte die CDC auf Anfrage von healthimpactnews.com, dass seit 2003 kein einziger Tod durch Masern dokumentiert wurde.)

3. Es gibt keinen einzigen überprüfbaren Beweis, dass der Masernimpfstoff vor Infektionen oder Epidemien schützt. Im Gegenteil – indessen kam heraus, dass geimpfte Menschen angesteckt werden können und ansteckend sind.
Dienstag, 19. Februar 2019
Die zweifelhafte moralische Überlegenheit der Impfbefürworter
Es wird für moralisierende Impfbefürworter langsam Zeit, von ihrem hohen Ross herunterzusteigen, wenn sie Impfkritiker und Impfgegner grundsätzlich als „asoziale Trittbrettfahrer“ und eine „globale Gefahr für die Gesundheit“ betrachten. Bei genauerer Betrachtung ist ja genau anders herum – weshalb die meisten genau davor zurückschrecken. Stattdessen sehen wir: Oberflächlichkeit, Unwissenheit - und den Trieb, sich der Herde anzupassen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar
(Hans U. P. Tolzin) Impfungen sind massive Eingriffe in das Immunsystem von gesunden Menschen. Weder für Wirksamkeit noch für Sicherheit von Impfstoffen gibt es eine Garantie. Alles, was es gibt, ist eine gewisse statistische Wahrscheinlichkeit bezogen auf eine definierte Bevölkerungsgröße.
Eine Voraussage der Folgen einer Impfung für ein bestimmtes Kind oder einen bestimmten Erwachsenen ist nicht möglich.
Impfungen sind rechtlich gesehen Körperverletzungen, die der mündigen Einwilligung bedürfen. Zu Recht: Immerhin werden absichtlich Krankheitserreger, Nervengifte (z. B. Aluminium) und potentielle Allergene (z. B. Hühnereiweiß, Nickel, Quecksilber) direkt in das Gewebe gesunder Menschen eingebracht.
Es sei an dieser Stelle an unser Grundgesetz erinnert, das die Würde eines jeden Menschen als unantastbar ansieht. Und die körperliche Unversehrtheit ist ein unmittelbares Grundrecht, das sich aus dieser unantastbaren Würde ableitet.
Wer also versucht, von Eltern die Einwilligung in eine Körperverletzung ihrer gesunden Kinder zu erpressen, befindet sich nicht nur auf direktem Konfrontationskurs mit zentralen Werten unseres Kulturkreises, sondern auch mit dem Grundgesetz!
Keineswegs überflüssig: Die individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung
Wenn Eltern ihre Kinder wirklich lieben, lassen sie sich für ihre Impfentscheidung Zeit und nehmen gemeinsam mit dem Arzt ihres Vertrauens eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung vor.
Diese individuelle Abwägung wird weder durch die allgemeine Zulassung eines Impfstoffs noch durch eine öffentliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) überflüssig:
Der impfende Arzt ist verpflichtet, Ihnen auf Wunsch die Produktinformation (Beipackzettel oder Fachinformation) auszuhändigen. Dort gibt es u. a. eine Auflistung möglicher Gegenanzeigen, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen, die vor einer Impfung sorgfältig zur Kenntnis genommen werden sollten. Wer sich nicht für diese Auflistung interessiert, gefährdet unter Umständen Gesundheit und Leben seines Kindes!
Bitte beachten Sie auch, dass neue Impfstoffe nur an völlig Gesunden getestet werden. Wie z. B. chronisch Erkrankte auf Impfungen reagieren, wissen wir deshalb nicht. Es wird merkwürdigerweise von unseren Impfexperten und Behörden auch nicht erforscht. Warum nicht, wäre da die logische Frage.
Einen möglichen Zusammenhang zwischen Impfungen und folgenden Erkrankungen grundsätzlich und reflexartig zu verneinen, wie es die Mehrheit der Ärzteschaft erfahrungsgemäß tut, ist deshalb nicht nur verantwortungslos, sondern auch ein Verbrechen an unseren Kindern. Unmoralisch ist es allemal.
Unsere Angst vor Krankheitserregern ist irrational
Jeder Mensch wimmelt nur so von Bakterien und Viren. Trotzdem wird nur ein Bruchteil von uns tatsächlich krank. Bei jeder Infektionskrankheit gibt es Infizierte, die nicht erkranken: Bei Polio sind es z. B. über 90 %, bei HPV sogar mehr als 99 %. Und bereits vor 80 Jahren hat ein ein gewisser Prof. Bruzello festgestellt, dass die meisten Menschen Tetanus-Bakterien im Darm haben - ohne deshalb an Tetanus zu erkranken.
Für schwere Krankheitsverläufe wie auch für Impfschäden gibt es demnach individuelle Gründe. Die werden von den Herstellern gar nicht und von unseren Gesundheitsbehörden nur sehr wenig erforscht. Das ist fatal, und somit bleiben gravierende Risiken für die Volksgesundheit unerkannt. Das ist unverantwortlich und unmoralisch.
Sind Geimpfte wirklich gesünder?
Geimpfte haben allein schon deshalb keinen Grund, sich moralisch überlegen zu fühlen, da keine vergleichende Placebostudien vorliegen, die beweisen, dass Geimpfte gegenüber Ungeimpften einen deutlichen gesundheitlichen Vorteil haben. Die offizielle Begründung: Solche Studien seien unethisch, weil ein Teil der Testpersonen nicht in den Genuss des experimentellen Impfstoffs kommt.
Doch diese Begründung basiert auf einem Zirkelschluss und ist somit hinfällig! Ein Zirkelschluss liegt immer dann vor, wenn das zu Beweisende bei der Beweisführung bereits vorausgesetzt wird. Mehr dazu auf wikipedia.de.
Herdenimmunität oder Herdentrieb?
Zudem besteht ein Teil der Geimpften aus sogenannten „Impfversagern“: Laut der berühmten staatlichen KiGGS-Studie befinden sich selbst in komplett gegen Masern geimpften Kita-Gruppen oder Schulklassen zwischen einem und drei solcher Impfversager. Diese erkranken trotz der Impfung und sie verteilen das Virus an ihre Umgebung ebenso wie ungeimpfte Erkrankte.
Damit ist jedoch von vornherein jegliche Ausbruchskontrolle und die Erreichung einer 95-%igen Herdenimmunität vergeblich.
Eltern, die sich blind auf die Impfung ihrer Kinder verlassen, ohne den tatsächlichen Immunstatus zu überprüfen, handeln deshalb nicht nur unsolidarisch, sondern letztlich auch unmoralisch.
Obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ausbruch durch Impfversager verursacht wurde, mindestens gleich hoch ist, geben die sich moralisch überlegen fühlenden Geimpften grundsätzlich den Ungeimpften die Schuld.
Blinde Schuldzuweisungen sind jedoch kein Zeichen von moralischer Überlegenheit, sondern von menschlicher Schwäche. Das ist ein bisschen wie bei mittelalterlichen Behauptungen, kräuterkundige Frauen seien die Ursachen für Seuchen und Naturkatastrophen. Wie heute die Impfkritiker waren damals auch die Kräuterfrauen bestimmten Kreisen aus egoistischen und dogmatischen Gründen ein Dorn im Auge. Die Alternative für blinde Schuldzuweisungen wäre ein reifes, abwägendes Handeln und das Übernehmen von Verantwortung.
Die Erreichung einer Herdenimmunität bei den Masern wäre also selbst dann mehr als fraglich, wenn es so etwas wie eine Immunität der Herde tatsächlich durch Impfungen erreichen ließe. Das ist bisher nur eine von unbewiesenen vielen Hypothesen im Zusammenhang mit Impfungen.
Doch wie in einer Herde von Schafen folgen (fast) alle den Leithunden und der Masse der anderen Schafe und damit dem Herdentrieb.
Willst Du wirklich nur ein Schaf in einer Herde sein?
Fragen zur Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit
Hersteller, Politiker, Behörden, Impfexperten, Medien und die Eltern geimpfter Kinder tun gerne so, als wären alle Fragen zu Notwendigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit ausreichend und zufriedenstellend beantwortet.
Doch sind Impfungen wirklich notwendig, wenn die Verläufe von Infektionskrankheiten durch andere Faktoren entscheidend beeinflusst werden? Z. B. ging die Masern-Sterblichkeit in Deutschland zwischen 1900 und 1962 um ganze 99 % zurück – noch bevor die erste Masernimpfung eingeführt wurde! Es gibt einige Hinweise, worauf der phantastische Rückgang zurückzuführen ist – und wie wir die Gesundheit auch unserer heutigen Kinder positiv beeinflussen können. Auch ohne risikobehaftete Impfungen!
Die Wirksamkeit von Impfungen wird am sogenannten Antikörpertiter, einem Laborwert des Blutes, festgemacht. Unsere Anfragen bei den zuständigen Behörden, welche wissenschaftliche Beweise es dafür gibt, dass Menschen mit hohen Titerwerten langfristig gesünder sind als Menschen ohne nachweisbare Titer, liefen bisher ins Leere.
Anstelle auf wissenschaftlichen Beweisen berufen sich die Behörden auf einen Konsens unter den Experten, den sie in ihren Lehrbüchern festgeschrieben haben. Frei nach dem Motto: "Es ist wahr, weil es in den Lehrbüchern steht." Auch das ist ein Zirkelschluss.
Warum sollten sich Eltern moralisch überlegen fühlen, die mit einem Konsens unter – oft finanziell von den Herstellern abhängigen – Experten zufrieden sind und freiwillig auf echte wissenschaftliche Beweise verzichten?
Die zuständigen Behörden geben selbst in ihren Publikationen zu, dass sie keine Ahnung haben, wie häufig schwere Nebenwirkungen und Impfschäden tatsächlich auftreten. Dazu sind die Zulassungsstudien zu klein oder von vornherein falsch aufgesetzt, das Meldesystem für Impfkomplikationen erfasst nur etwa ein Tausendstel aller tatsächlichen unerwünschten Impffolgen und über sogenannte Nachmarktstudien haben die Behörden keinen Überblick.
Das Impfrisiko ist somit statistisch gar nicht kalkulierbar. Warum sollten sich Eltern, die sich mit solchen schlechten Daten abspeisen lassen, moralisch überlegen fühlen?
Es ist vielmehr so, dass diejenigen, die sich nicht mit dem Strom treiben lassen, sondern eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen, verantwortlich und moralisch handeln.
Bitte steig von Deinem hohen Ross herunter!
Ich habe viel Verständnis dafür, wenn sich jemand aus Angst vor Krankheitserregern und aus Angst vor sozialer Ausgrenzung für eine Impfung entscheidet. Doch der Spaß hört für mich spätestens dann auf, wenn man sich aktiv an der sozialen Erpressung von Eltern beteiligt, die bewusst(er) mit ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kindern umgehen.
Bist Du so ein moralisierender Impfbefürworter, dann ist es jetzt an der Zeit, von Deinem hohen Ross zu steigen!
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